Ranieri benennt sich im Meistertaumel um

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Leicesters Meitertrainer Claudio Ranieri schwebt auch noch beim ersten Pressetermin nach dem Wunder auf Wolke sieben.

"Ich denke, es ist Karma, denn ich habe hart darum gekämpft, das zu erreichen", so der 64-jährige Italiener, der mit den Medienvertretern mit einem Glas Sekt auf die Saison anstößt.

Dabei freut er sich auch über seine Wandlung. "Ich bin der Thinkerman, nicht der Tinkerman ("Bastler")", meint er in Anspielung auf seinen alten Spitznamen zu Chelsea-Zeiten durch starken Hang zur Rotation.

Bei Leicester schenkte er einer eingespielten Truppe beständig das Vertrauen.

Verstärkungen? "Ich will keine großen Namen"

Ranieri blickt auf eine unglaubliche Saison zurück, die er sich so nie vorstellen hätte können. Haben doch die 2014/15 noch abstiegsgefährdeten "Foxes" von ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs unter Ranieri mit dem nunmehrigen Triumph ein Fußballmärchen geschrieben.

Ranieri bestätigt zudem, dass der italienische Star-Tenor Andrea Bocelli am Samstag nach Leicesters Heimspiel gegen Everton anlässlich der Übergabe des Meisterpokals "Nessun Dorma" und "Time To Say Goodbye" darbringen werde. "Bocelli hat mich angerufen und gesagt, dass er etwas machen wolle", berichtete Ranieri. Allem Rummel zum Trotz denke er aber schon wieder an die Arbeit: "Ich bin schon wieder auf den Fußball fokussiert."

Dass für die Champions League hochkarätige Verstärkungen notwendig sind, glaube er nicht: "Ich will keine großen Namen. Das will ich in meiner Kabine nicht. Meine Burschen sind ganz speziell. Wir müssen gute Spieler holen, aber wer kommt, muss die selbe Einstellung mitbringen."



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