Happy 50er, Peter Stöger!

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Herzlichen Glückwunsch, Peter Stöger!

Der Trainer des 1. FC Köln feiert am Montag seinen 50. Geburtstag. Wenngleich ihm seine Mannschaft aufgrund der 0:2-Niederlage im rheinischen Derby gegen Bayer Leverkusen kein Geschenk bereitete, verbrachte der Wiener einen schönen Abend, um auf seinen Ehrentag anzustoßen.

Gemeinsam mit Lebensgefährtin Ulrike Kriegler, einigen Freunden und Klub-Boss Toni Schumacher verbrachte Stöger einen gemütlichen Abend im Restaurant Claudio.

LAOLA1 gratuliert herzlich und geht mit Peter Stöger auf Zeitreise:

Der Köln-Trainer wird 50. LAOLA1 begibt sich auf Zeitreise. So lief seine Karriere: 

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Nachdem er beim FavAC, beim SK Vorwärts Steyr und bei der Vienna jeweils ein Jahr verbrachte, gelang ihm bei der Austria der Durchbruch.

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1988 wechselte der damals 22-Jährige nach Wien Favoriten und bliebt zunächst für sechs Jahre, ehe er zwischen 1998 und 2000 noch einmal an den Verteilerkreis zurückkehrte.

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Das erste Gastspiel wurde zu einer Erfolgsära der Veilchen. Stöger gewann mit ihnen dreimal in Folge (91-93) die Meisterschaft.

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Auch im Cup stand Jubel an der Tagesordnung, 1990, 1992 und 1994 ging er an die Violetten.

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Stöger wurde zu einem Eckpfeiler der Austria und im Laufe der Jahre auch Stammspieler im Nationtalteam.

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Bei seinem zweiten Engagement für den FAK blieb der große Erfolg aus, die Mannschaft befand sich im Umbruch und wurde Siebenter bzw. Vierter.

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Für Furore sorgte Stöger regelmäßig auch beim Wiener Stadthallen-Turnier.

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Das hatte er mit Herbert Prohaska gemeinsam. Vier Mal wurde Stöger zum besten Spieler gewählt, "Schneckerl" sogar unübertroffene zehn Mal.

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Stöger wurde zum Fanliebling bei der Austria und spielte mit zahlreichen Größen zusammen.

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Da wären etwa Josef Degeorgi und Manfred Zsak, die sich beide ebenfalls viele Jahre in den Dienst der Austria stellten.

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Auch Franz Wohlfahrt war lange Zeit Wegbegleiter des Jubilars und war zeitweise Kapitän der Violetten.

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Ralph Hasenhüttl war damals mit Stöger im Team, inzwischen sind sie als Trainer Gegner.

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Nicht zu vergessen Herbert Prohaska, der in Stögers Anfangsjahren bei der Austria seinen Karriere-Herbst verbrachte.

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Kaum hängte er als Spieler seine Schuhe an den Nagel, wurde Prohaska als Austria-Trainer zum Vorgesetzten von Stöger.

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Ein gutes Verhältnis hatte Stöger zu Andreas Ogris, einer weiteren violetten Ikone.

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Mit Thomas Flögel machte Stöger ebenfalls Bekanntschaft während seiner ersten Austria-Ära.

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Auch mit Valdas Ivanauskas schnürte er - von 1990 bis 1993 - gemeinsam die Schuhe.

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Bei Stögers zweitem Engagement in Favoriten war Rashid Rachimov längst zum Leistungsträger avanciert.

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Auch mit Toni Pfeffer, einem FAK-Urgestein, lief er gemeinsam auf.

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Wie viele andere namhafte Akteure gehörte auch Christian Prosenik zu Stögers Teamkollegen.

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Dazu gehören auch Michael Streiter und sein Namensvetter Wagner, damals als "blonde Gefahr" unterwegs.

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In seiner letzten Austria-Saison lernte Stöger schließlich "enfant terrible" Paul Scharner kennen.

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Ein weiterer bekannter Stöger-Kollege: Christian "Moarli" Mayrleb. Im Vordergrund ist Wiens damals noch etwas fitter wirkender Bürgermeister Michael Häupl zu sehen - ganz ohne Spritzwein.

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Und dann wäre da natürlich noch Manfred Schmid. Ein Mann, der Stöger auch nach seiner Zeit bei der Austria begleiten sollte ...

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1994 entschloss sich Stöger, dem FC Tirol Innsbruck anzuschließen. Der hatte große Pläne und zudem ordentlich investiert.

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Die Startruppe rund um Trainer Hans Krankl wurde den Erwartungen nie gerecht und landete nur auf Platz fünf.

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Zu allem Überfluss ging dem Klub das Geld aus, die Stars mussten 1995 schon wieder verkauft werden.

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Da wäre etwa Vaclav Danek, der von 1989 bis 1991 sowie von 1992 bis 1995 für die Innsbrucker aktiv war und danach seine Karriere beendete.

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Oder auch Souleyman Sané, der Tirol Richtung Lausanne verlassen musste.

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Mit Stöger spielte auch ein großes Talent namens Harald Cerny im "heiligen Land". Er ging 1995 zum TSV 1860 München.

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Auch Jürgen Hartmann und Roland Kirchler rissen sich mit Stöger den Allerwertesten für ihren Klub auf - vergeblich.

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Nicht zu vergessen Wacker-Legende Robert Wazinger, der mit dem Verein sämtliche Höhen und Tiefen erlebte und bis 2005 blieb.

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Für Stöger ging es zurück nach Wien - allerdings zu Rapid, was den beiden Fan-Lagern zunächst gar nicht gefiel.

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Der damals 29-Jährige erarbeitete sich durch gute Leistungen den Respekt der SCR-Fans.

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Der Erfolg ließ zudem nicht lange auf sich warten.

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Gleich in seiner Premieren-Saison feierte Stöger den Meistertitel mit den "Grün-Weißen".

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Das ganz große Highlight war aber freilich das Finale im Cup der Cupsieger, das mit 0:1 gegen PSG verloren ging.

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Die Hütteldorfer hatten damals neben Stöger noch zahlreiche weitere Stars unter Vertrag - so etwa Michael Konsel.

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In der Abwehr sorgte der viel zu früh verstorbene Trifon Ivanov für Angst und Schrecken bei den Gegnern.

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Ihm zur Seite stand Peter Schöttel, seines Zeichens Rapid-Rekordspieler.

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Nicht zu vergessen Andreas Heraf, der im Mittelfeld ackerte und rackerte.

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Dort wirbelte auch Didi Kühbauer, vor allem in den Derbys gegen die Austria avancierte er zum "emotional leader".

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Mit Stephan Marasek hatten die Rapidler einen weiteren Nationalspieler in den eigenen Reihen.

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Unvergessen ist auch "Turban-Jancker". Der deutsche Carsten Jancker fungierte als Brecher im Strafraum.

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Sein kongenialer Sturmpartner und Stögers Passempfänger war Christian "Büffel" Stumpf.

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Im zweiten und zugleich letzten Jahr für Rapid saß mit Samuel Ipoua ein Neuzugang von Inter mit Stöger in der Kabine.

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Aus Tschechien wurde zudem Rene Wagner von einem Wechsel in die österreichische Hauptstadt überzeugt.

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Stögers nächste Station hieß LASK Linz. In Oberösterreich wurde er allerdings nicht glücklich und kehrte dem Bundesland nach nur einer Saison wieder den Rücken.

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Dabei hatte er auch hier Teamkollegen, die fast jedem Fußball-Fan ein Begriff sind. Josef "Pepi" Schicklgruber ist einer von ihnen.

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Auch Jerzy Brzeczek gehörte damals zum namhaften Aufgebot des LASK.

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Im Angriff knipste Geir Frigard nach Belieben, mit 23 Treffern sicherte er sich den Titel des besten Torschützen.

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Nach seinem zweiten Austria-Aufenthalt lief Stöger von 2000 bis 2002 für die Admira auf.

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Viel zu jubeln gab es in den zwei Jahren nicht. Im ersten wurde der Abstieg verhindert, im zweiten gab es kein Entkommen.

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Seine letzte Profi-Station wurde schließlich der SC Untersiebenbrunn - für zwei weitere Jahre.

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2004, im Alter von 38 Jahren, hatte Stöger schließlich genug und beendete seine Karriere.

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Seine Nationalteam-Laufbahn ging bereits 1999 zu Ende.

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Stöger, hier ein Herz und eine Seele mit Andi Ogris, absolvierte 65 Spiele für den ÖFB.

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Dabei gelangen ihm 15 Treffer. Man hätte seinerzeit bereits erahnen können, wohin es ihn als Trainer verschlagen könnte.

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Ein echtes Highlight für den Mittelfeldmotor war die Teilnahme an der WM 1998 in Frankreich.

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Dort schied er mit den österreichischen "Wunderknaben" bereits in der Vorrunde gegen Italien, Kamerun und Chile aus.

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Direkt nach seiner aktiven Karriere wechselt der begnadete Techniker die Seiten und wurde Manager der Austria Amateure.

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Nachdem dort das Trainer-Duo Söndergaard/Kronsteiner in der Kampfmannschaft beurlaubt wurde, übernahm Stöger gemeinsam mit Frenkie Schinkels.

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Gemeinsam holten sie den Cup-Sieg, ehe sich Stöger auf den Sportdirektoren-Posten zurückzog.

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In dieser Funktion erlebte er den 23. Meistertitel für seine Austria.

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Der Saisonstart 2006/07 ging in die Hose, die Klubführung fand in Stöger/Schinkels zwei Schuldige.

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Das Duo wurde entlassen und musste sich nach einer neuen Aufgabe umsehen.

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Stöger fand in seinem Ex-Klub Vienna einen neuen Brötchengeber.

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Von 2007 bis 2010 blieb er dem First Vienna Football Club treu.

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Zunächst als Sportdirektor verpflichtet, übernahm er zweieinhalb Jahre auch den Trainerposten.

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Stöger hatte großen Erfolg und führte - wie er es hier mit Krankl anzeigt - die Vienna nach oben in die zweite Liga.

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Das war für den GAK Grund genug, um ihn Ende 2010 mit einem Vertrag auszustatten.

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Allzu lange fanden Stöger und seine Freundin Ulrike Kriegler in Graz aber nicht ihre neue Heimat.

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Im Sommer 2011 wurde der Kontrakt einvernehmlich aufgelöst, ein Bundesligist rief den damals 45-Jährigen.

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Stöger heuerte beim SC Wr. Neustadt an und traf dort auf einen Altbekannten - Manfred Schmid. Der wurde sein Co-Trainer.

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Gemeinsam mit seinem Assistenten gelang es Coach und Sportdirektor Stöger, die Liga zu halten.

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Die Austria war derart beeindruckt, dass sie die Verhandlungen mit den Neustädtern aufnahm und ihn von den Niederösterreichern abwarb.

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Stöger war zurück an alter Wirkungsstätte - zum insgesamt vierten Mal.

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Dabei schaffte er etwas, das ihm selbst die größten Optimisten nicht zutrauten.

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Stöger marschierte mit den Violetten durch, am Ende einer sensationellen Saison standen ein Punkterekord und die 24. Meisterschaft.

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Am Höhepunkt seiner Trainerlaufbahn in Österreich angekommen, ließ er sich von seiner Ulrike und Tausenden Fans feiern.

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Es wurde zugleich seine Abschiedsfeier, denn Stöger ereilte ein Lockruf aus Deutschland, dem er nicht widerstehen konnte.

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Der 1. FC Köln, einer der beliebtesten Klubs unseres Nachbarn, wollte und bekam den rot-weiß-roten Trainer.

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Zunächst von den Fans kritisch beäugt, wuchs schnell der Respekt für die Arbeit des neuen Übungsleiters.

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Stöger und sein kongenialer Partner Schmid führten den "Effzeh" zunächst souverän zur Herbstmeisterschaft ...

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... und schließlich auch in die Bundesliga. Der Zweitliga-Titel wurde mit der stärksten Defensive aller Zeiten (nur 20 Gegentore) fixiert.

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Stöger war längst in Köln angekommen und dort zu einer echten Marke geworden.

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Auch in der höchsten deutschen Spielklasse wusste er mit seinen Trainer-Qualitäten zu überzeugen.

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Die "Geißböcke" hielten souverän die Klasse und beendeten die Saison 2014/15 auf dem zwölften Platz.

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Ein wichtiger Erfolgsbaustein in Köln ist die Zusammenarbeit des Trainerteams mit Sportdirektor Jörg Schmadtke - man zieht endlich an einem Strang.

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In der laufenden Saison könnten die Kölner noch einen Sprung nach vorne machen, aktuell rangieren sie auf Platz elf - mit nur drei Punkten Rückstand auf Rang neun.

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Stöger und Köln - das passt eben einfach. Der Wiener fühlt sich in der Domstadt pudelwohl und will noch lange bleiben. Zunächst wird er aber seinen 50er feiern. In diesem Sinne: Happy birthday, Peter Stöger!

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