Bayern-Boss poltert nach Unentschieden

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Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ist nach dem 2:2 des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt außer sich.

"So, wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, war das nicht Bayern München. So kann man nicht spielen. Wir müssen froh sein, dass wir einen Punkt geholt haben", schimpft der 61-Jährige nach dem Spiel mit hochrotem Kopf in der Mixed Zone.

Die Münchner blieben in den letzten drei Pflichtspielen ohne Sieg - eine ungewohnte Durstsrecke für den erfolgsverwöhnten, deutschen Rekordmeister.

Das gab es zuletzt im Mai 2015

Zuletzt konnten die Münchner im Mai 2015 drei Spiele in Folge nicht gewinnen. In der laufenden Saison - vor allem in der jüngeren Vergangenheit - wirken die Bayern verwundbar wie schon lange nicht.

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"Wenn man denkt, dass es statt mit einhundert Prozent mit weniger geht, dann läuft man Gefahr, die Zweikämpfe zu verlieren und nicht die Kontrolle über das Spiel zu haben. Das ist uns allen heute passiert", spricht auch Kapitän Philipp Lahm Klartext.

Rummenigge droht

Trainer Carlo Ancelotti gesteht, dass der Sieg trotz Überzahl "nicht verdient" gewesen wäre: "Wir hatten keine gute Einstellung, das Resultat geht in Ordnung."

Der Schock über das erstaunlich anfällige und fehlerhafte Auftreten ist auch Thomas Müller anzumerken: "Frankfurt hatte ja teilweise das Heft des Handelns in die Hand genommen. Das ist man als Bayern-Spieler nicht gewohnt und daran will man sich auch nicht gewöhnen. Wir haben von A bis Z heute nicht so gespielt, wie wir uns das vorstellen."

Rummenigge fordert sofortige Besserung: "Wir müssen schnell eine andere Gangart zeigen. Sonst haben wir ein Problem."

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