Wegen Hasenhüttl: Ingolstadt sauer auf Bullen

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Der FC Ingolstadt ist verärgert über RB Leipzig.

Nach Berichten, wonach die Bullen FCI-Coach Ralph Hasenhüttl als Trainer für die nächste Saison verpflichten wollen, reagiert Ingolstadt-Geschäftsführer Harald Gärtner mit Missmut: "Bedauerlicherweise ist es nicht das erste Mal, dass RB Leipzig hier Grenzen des Erlaubten und des Fairplays übertritt."

Die Bullen rudern indes zurück: Ralf Rangnick hätte sich mit Hasenhüttl zwar getroffen, die beiden haben sich aber nur unter Kollegen ausgetauscht.

"Das sollte unter Trainern erlaubt sein", so Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff. "Wenn wir tatsächlich in Erwägung ziehen würden, Ralph Hasenhüttl als unseren Cheftrainer zu verpflichten, dann würden wir selbstverständlich auf Ingolstadt zugehen und natürlich die Grundsätze des Fairplays einhalten."

Ablöse für Hasenhüttl?

Hasenhüttls Vertrag beim FCI läuft noch bis 2017. Die Ingolstädter erwarten, dass er diesen erfüllt.

Will Leipzig den Österreicher trotzdem verpflichten, so müsste man für den Coach wohl eine ordentliche Ablöse bezahlen. „Wir erwarten, dass RB Leipzig, genau wie alle anderen Vereine, laufende Verträge unserer Spieler und Trainer respektiert", sagt Sportdirektor Thomas Linke.

"Zeitpunkt sehr unglücklich"

Erst zuletzt sorgte Leipzig für Schlagzeilen, als man öffentlich zugab, dass die Verhandlungen mit Augsburg-Trainer Marcus Weinzierl gescheitert sind. Darauf spielte wohl auch Ingolstadt-Boss Gärtner mit seiner oben angeführten Aussage an.

Der FCI-Geschäftsführer zeigt Verständnis, dass die erfolgreiche Saison des FCI Begehrlichkeiten wecke, "jedoch halten wir sowohl den Zeitpunkt als auch die Art der Kontaktaufnahme für sehr unglücklich".

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