Deutsche Bundesliga lockt Robert Zulj

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Mit seinen Leistungen für Greuther Fürth in der zweiten deutschen Liga in dieser Saison hat sich ÖFB-Legionär Robert Zulj in die Notizbücher einiger Bundesligisten geschrieben.

"Wer sich auf der Position des Zehners umsieht, muss sich zwangsläufig mit ihm beschäftigen“, meint sein Berater Markus Klimesch bei LAOLA1.

Konkret sei allerdings noch nichts. Auch weil sich ein Drittel noch im Abstiegskampf befindet. „Es gibt aber auch einen sehr interessanten Klub, der weiter oben ist“, so Klimesch.



Zulj zweitbester Scorer unter ÖFB-Legionären

39 ÖFB-Legionäre tummeln sich in der ersten und zweiten deutschen Bundesliga.

Wer unter ihnen ist der Top-Scorer? Richtig, Guido Burgstaller vom 1. FC Nürnberg mit zwölf Treffern und neun Assists. Wer kommt dahinter? Robert Zulj mit acht Toren und neun Vorlagen.

Der Oberösterreicher, der nur in zwei Partien in dieser Spielzeit fehlte und als Stammspieler auch zu einem Führungsspieler avancierte, fliegt in der heimischen Wahrnehmung etwas unter dem Radar, spielt aber aktuell seine beste Saison im Ausland, wohin der Offensivmann im Sommer 2014 wechselte.

Das fällt auf, natürlich auch in der deutschen Bundesliga.

"Ich bin mit ihm im Austausch und auch er ist davon überzeugt, dass der Schritt in die Bundesliga passen würde"

Fürth-Trainer Ruthenbeck gilt als Fan

Die Wahrscheinlichkeit, dass Zulj trotz laufenden Vertrages bis 2017 beim Tabellenachten der zweiten deutschen Liga wechselt, ist auch deswegen höher, weil Fürth Geld machen will/muss.

Fürth will Geld machen

Die Franken sind ein verhältnismäßig kleiner Klub, der gezwungenermaßen auf Spielerverkäufe aus ist. Dass sportlich der Sprung kein zu großer wäre, sagt auch sein Trainer Stefan Ruthenbeck.

Der gilt seit jeher als Fan des Ex-Rieders und -Salzburgers. „Ich bin mit ihm im Austausch und auch er ist davon überzeugt, dass der Schritt in die Bundesliga passen würde“, gibt Klimesch Einblick.

Läuft alles nach Plan, spielt Zulj also ab Sommer in der deutschen Bundesliga.


Bernhard Kastler



Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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