Lazaro: "Ich bin der Erste, der Selbstkritik übt"

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Beim 1:1 im CL-Playoff-Hinspiel auswärts gegen Dinamo Zagreb freute sich Valentino Lazaro über sein erstes Europacup-Tor im zehnten internationalen Spiel für Red Bull Salzburg.

"Es ist ein sehr schönes Gefühl, dass ich mit meinem ersten Tor der Mannschaft habe helfen können. Es war sehr wichtig“, so der 20-Jährige, der ungewöhnlicher Weise per Kopf traf.

„Das letzte Mal habe ich glaube ich in der U16 gegen die Austria per Kopf getroffen. Das ist schon eine Weile her (lacht).“

Tatsächlich traute man im Stadion Maksimir kaum seinen Augen, als Lazaro plötzlich nach unten tauchte und die Flanke von Wanderson per Kopf versenkte.

So beschrieb der Torschütze die Situation: „Ich habe gesehen, dass Wanderson über rechts durchkam. Wir reden auch immer wieder, dass wir eine gute Positionierung vor dem Tor brauchen und mit meinen letzten Kräften bin ich dann reingesprintet. Ich glaube, der Verteidiger hat den Ball auch noch berührt, aber ich bin sehr gut reingegangen und so ist er ins Tor gegangen. Ich bin einfach nur froh über mein erstes Europacup-Tor.“

Dieses widmete er seiner Freundin, die dieses Mal im Fernsehen zuschaute, aber mit einer Geste bedacht wurde: „Meine Freundin war leider nicht da, aber das Herz habe ich ihr durch die Kamera zukommen lassen."

Nach vielen Verletzungstiefs schätzt der Nationalspieler, der im Normalfall von Marcel Koller für den WM-Quali-Auftakt gegen Georgien Anfang September einberufen wird, solche Momente besonders.

Ich habe schon so viele Tiefs gehabt. Ich stecke den Kopf nie in in den Sand. Mir ist auch egal, was von außen kommt. Ich muss auf mich schauen, kämpfen, damit ich die Leistung auf den Platz bringe. Ich denke, diesmal ist es mir sehr gut gelungen.

„Wenn ich nicht gut spiele, bin ich der Erste, der sich selbst kritisiert. Aber ich habe schon so viele Tiefs gehabt. Ich stecke den Kopf nie in den Sand. Mir ist auch egal, was von außen kommt. Ich muss auf mich schauen, kämpfen, damit ich die Leistung auf den Platz bringe. Ich denke, diesmal ist es mir sehr gut gelungen.“

Er will den Unterschied ausmachen

Lazaro betonte bereits im Frühjahr, dass er mehr Tore und Assists erzielen möchte. Er will ein Spieler sein, der den Unterschied macht. Das ist ihm im bislang wichtigsten Spiel der Saison fast gelungen. Doch es folgte noch der Ausgleich der Hausherren.

„Es ist ein gutes Ergebnis, aber auch schade, dass wir durch einen Elfmeter noch den Ausgleich bekommen haben. Es ist egal, wie wir es reinschaffen, Hauptsache wir schaffen es rein. Wir werden zu Hause alles geben und auch gleich von Beginn weg alles reinwerfen, uns taktisch gut einstellen.“

Die besten Bilder vom CL-Playoff-Hinspiel Dinamo Zagreb gegen FC Salzburg.

Bild 1 von 20 | © GEPA
Bild 2 von 20 | © GEPA
Bild 3 von 20 | © GEPA
Bild 4 von 20 | © GEPA
Bild 5 von 20 | © GEPA
Bild 6 von 20 | © GEPA
Bild 7 von 20 | © GEPA
Bild 8 von 20 | © GEPA
Bild 9 von 20 | © GEPA
Bild 10 von 20 | © GEPA
Bild 11 von 20 | © GEPA
Bild 12 von 20 | © GEPA
Bild 13 von 20 | © GEPA
Bild 14 von 20 | © GEPA
Bild 15 von 20 | © GEPA
Bild 16 von 20 | © GEPA
Bild 17 von 20 | © GEPA
Bild 18 von 20 | © GEPA
Bild 19 von 20 | © GEPA
Bild 20 von 20 | © GEPA

Da dürfte Lazaro auch wieder von Beginn an ran. Wie in jedem Pflichtspiel außer im Cup in dieser Saison. Nicht nur Teamchef Koller schätzt seine Qualitäten, auch Salzburg-Trainer Oscar Garcia.

Lazaro bringt die auf diesem Niveau so wichtige Dynamik mit. Gegen Zagreb zeigte er auch in Ansätzen seine Fähigkeiten im eins gegen eins. Mit mehr und mehr Spielpraxis will das der Steirer verbessern. Egal, ob er im 4-3-3 vorne rechts oder wie am Dienstag im 4-2-3-1 links spielt.

„Mir ist es eigentlich egal, aber ich fühle mich links schon extrem wohl, das habe ich auch schon oft gesagt. Auf der anderen Seite hat Wanderson eine extrem hohe Qualität, der hat sicher das Potenzial zum Stammspieler. Von dem her hat es mir gefallen, zum ersten Mal mit ihm zu beginnen."

"Es kommt drauf an, wie man es umsetzt"

Die Mannschaft scheint sich im 4-2-3-1 auch deutlich wohler zu fühlen. Die Umstellung erfolgte im Drittrunden-Rückspiel gegen Partizani Tirana, seither läuft es für Salzburg gut. Die Mannschaft hält sich aber naturgemäß mit System-Wünschen zurück.

„Jede Formation hat seine Vor- und Nachteile. Ich habe aber noch nie einen Aufruf seitens der Mannschaft gehört, spielen wir so oder so. Es liegt auch am Gegner, auf den müssen wir uns einstellen. Am Ende kommt es aber einfach immer drauf an, wie man es selbst umsetzt."

Und Lazaro ist dabei, es immer besser umzusetzen. 




LAOLA Meins

FC Red Bull Salzburg

Verpasse nie wieder eine News ZU FC Red Bull Salzburg!

Einfach über LAOLA Meins diesem Thema folgen, und individuell und persönlich alle Infos erhalten!


Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare