Rapid-Präsident taucht in Panama-Papers auf

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Große Aufregung um Rapid-Präsident Michael Krammer!

Wie der "Standard" aufzeigt, taucht der Mobilfunk-Experte in den Panama-Papers auf. Damit konfrontiert gibt sich der 55-Jährige ungläubig.

Krammer sah sich damals als angehender Chef der Handygesellschaft "One" einer "Sale-&-Lease-Back-Konstruktion" gegenüber, die, wie er beteuert, in seiner Zeit rückabgewickelt worden sei.

Er vermutet, dass er deshalb als Hintermann des Briefkasten-Modells ausgewiesen werde.

Dies ergibt sich aus dem Zeitpunkt der Eintragung der Krammer zugeordneten Melanthe Group mit Sitz auf den British Virgin Islands im September 2007.

Krammer beteuert seine Unschuld 

Mit der damals vorhandenen "Sale-&-Lease-Back-Konstruktion" wurde die Infrastruktur, wie Handymasten, verkauft und zurückgemietet. Damit wurde kurzfristig Liquidität generiert, in gewissen Fällen sind auch steuerliche Vorteile nicht zu verleugnen.

Krammer ist sich jedenfalls keiner Schuld bewusst, auch wenn es sich aufgrund der genannten Privatadresse um keine Verwechslung handeln kann.

Wie er dem "Standard" versichert, habe er mit Offshore nichts zu tun. "Ich habe mein Erspartes bei der Easybank."

Krammer hat in der Mobilfunk-Branche über viele Jahre seine Spuren hinterlassen, seit November 2013 ist er Präsident des SK Rapid.


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