Mike Büskens: Rapids neuer starker Mann

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Nur einen Tag nach der einvernehmlichen Trennung von Zoran Barisic gibt der SK Rapid bereits seinen Nachfolger bekannt.

Mike Büskens, zuletzt als Berater bei Schalke 04 tätig, übernimmt das Traineramt bei den Hütteldorfern und soll den Klub in neue Sphären führen.

Der Deutsche ist ein alter Bekannter von SCR-Sportdirektor Andreas Müller. Die beiden haben einige Jahren bei Schalke gemeinsam verbracht.

LAOLA1 blickt auf die Spieler- und Trainerlaufbahn des neuen starken Mannes bei den Grün-Weißen zurück. Von Gelsenkirchen über Fürth nach Wien-Hütteldorf:

Von Schalke über Fürth nach Wien-Hütteldorf. Die Karriere von Mike Büskens in Bildern:

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Nach den Stationen VfL Benrath und Fortuna Düsseldorf startete die Karriere des Mike Büskens 1992 so richtig durch.

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Der damals 24-Jährige heuerte ablösefrei bei Schalke 04 an und feierte mit den Knappen große Erfolge.

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Unvergessen: 1997 triumphierten Schalkes "Eurofighter" im UEFA-Cup. Im Endspiel traf man auf Inter.

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Einem 1:0-Sieg im Hinspiel folgte eine 0:1-Pleite im Rückspiel. In einem denkwürdigen Elfmeterschießen setzten sich die Knappen mit 4:1 durch.

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In der Liga lief es seinerzeit nur selten nach Wunsch, mal wurde ein UEFA-Cup-Startplatz erreicht, häufig selbiger aber verfehlt.

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Doch dann kam die Saison 2000/01 und alles sollte anders werden, nachdem Büskens, der zwischenzeitlich an den MSV Duisburg verliehen wurde, wieder bei S04 tätig war.

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Die Königsblauen spielten eine Riesen-Saison und lieferten sich ein heißes Titel-Duell mit dem FC Bayern.

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Für vier Minuten wähnte sich Schalke sogar als Meister, als man gegen Unterhaching gewann und die Bayern in Hamburg 0:1 zurücklagen. Doch dann kam alles anders.

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Patrik Andersson glich für die Münchner aus, Schlake blieb nur der Titel "Meister der Herzen". Bei Büskens und zahlreichen Teamkollegen flossen bittere Tränen.

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Ein kleiner Trost blieb Büskens und Co.

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Mit einem 2:0-Sieg über Union Berlin krönte sich der Ruhrpott-Riese zum Pokal-Sieger.

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Doppel-Torschütze und damit Matchwinner wurde Jörg Böhme (r.), der auch im Jahr darauf seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen sollte.

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Schalke verteidigte den Titel durch einen 4:2-Erfolg im Endspiel gegen Bayer Leverkusen, ehe Mike Büskens seine Fußballschuhe bei den Profis an den Nagel hing. Zu Ende war die Karriere allerdings noch nicht.

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Drei Jahre bei den Schalker Amateuren folgten in der Doppel-Funktion Spieler/Co-Trainer, ehe er endgültig genug hatte und die kleinen Knappen hauptamtlich für weitere drei Jahre übernahm.

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2008 ging es dann zurück zu den Profis, wo er gemeinsam mit Youri Mulder den Karren aus dem Dreck ziehen sollte, nachdem Mirko Slomka vor die Tür gesetzt wurde.

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Manager damals im Ruhrpott: Ein gewisser Andreas Müller, mit dem Büskens schon von 1992 bis 2000 gemeinsam auf dem Platz agierte.

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Voller Tatendrang war Büskens auch, nachdem er zum Co-Trainer von Fred Rutten ernannt wurde und nun wieder dauerhaft Bundesliga-Luft schnuppern konnte.

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Die Ära Rutten ging allerdings völlig in die Hose. 

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Der Niederländer wurde entlassen, erneut musste Büskens in die Bresche springen.

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Der legte los wie die Feuerwehr.

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Mehr Trainer-Effekt ging nicht.

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Müllers Schachzug schien aufzugehen, doch schon bald war der Zauber verflogen.

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Aus der Sieges- wurde eine sieglose Serie.

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Schalke gewann kein einziges der letzten fünf Saisonspiele und landete nur im Mittelfeld.

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Büskens war entsprechend sauer, aus einem Langzeit-Engagement als Schalker Cheftrainer wurde nichts.

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Büskens' Zeit bei Schalke war vorerst zu Ende, im Sommer 2009 suchte er eine neue Herausforderung.

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Die SpVgg Greuther Fürth erwies sich als nächste Chance für den damals 41-Jährigen.

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Die erste Saison in Diensten der Kleeblätter verlief nicht berauschend.

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Das Team landete im Mittelfeld und schloss die Saison auf Position elf ab.

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Schon im Folgejahr lief es deutlich besser - aber auch extrem bitter.

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Fürth gelang eine starke Saison, bis zuletzte hatte man den Aufstieg fest im Visier.

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Man machte sich Hoffnungen, erstmals erstklassig spielen zu dürfen, doch ...

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... am Ende blieb nur der vierte Platz.

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Es war zum Aus-der-Haut-fahren, doch schnell besinnte man sich wieder auf das Wesentliche.

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Es sollte ein unglaubliches Jahr für Mike Büskens und seine Truppe werden.

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Nicht nur in der Liga, sondern auch im DFB-Pokal sorgte man für Furore und stieß bis ins Halbfinale vor.

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Dort brachte man Borussia Dortmund mit Trainer Jürgen Klopp beinahe zum Verzweifeln.

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Erst in der Verlängerung entschied der haushohe Favorit das Spiel mit 1:0 für sich.

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Zeit zum Trauern hatte man bei der SpVgg keine, denn es standen echte Freudentage bevor.

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Fürth fixierte den Meistertitel in der 2. Bundesliga und stieg erstmals in die Beletage auf.

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Büskens und seine Mannen wurden gefeiert wie Popstars.

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Der Übungsleiter war am bisherigen Höhepunkt seiner Trainerlaufbahn angekommen.

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Besonders emotional verlief das erste Wiedersehen mit Schalke - diesmal jedoch als Gegner.

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Die Zeit der vielen Siege war erst einmal vorbei, Fürth galt als Abstiegskandidat Nummer eins.

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Dieser Rolle wurde das Team unfreiwillig gerecht, der Klassenerhalt rückte in weite Ferne.

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Die Klubführung zog die Reißleine und trennte sich im Februar 2013 vom Aufstiegs-Coach.

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Aufgrund seiner Erfolge war er jedoch nicht lange auf der Suche nach einem neuen Brötchengeber.

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Büskens bekam ein Angebot aus Düsseldorf und konnte nicht "nein" sagen.

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Mit der Fortuna wurde er allerdings nie so richtig warm, die großen Erfolge blieben aus.

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17 Pflichtspiele ließ man dem Trainer Zeit, ehe eine 0:2-Pleite gegen den KSC sein Aus bedeutete.

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Nach nur wenigen Monaten war Büskens' Ära in Düsseldorf schon wieder beendet.

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Es folgte eine längere Auszeit, ehe Anfang 2015 die Fürther wieder auf der Suche nach einem starken Mann waren.

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Büskens kehrte zurück, der Erfolg aber nicht mit ihm. Ein Dutzend Spiele saß er auf der Trainerbank, dann war das Engagement wieder beendet.

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Danach fehlten die großen Offerten, sodass Büskens eine Berater-Tätigkeit beim FC Schalke 04 übernahm. Diese wurde nach einem Jahr beendet, da sich ein alter Bekannter bei ihm vermeldete.

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Andreas Müller lockte Büskens nach Wien - der Rest ist bekannt!

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