Rapid-Trainer: Kühbauer enttäuscht und sauer

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Didi Kühbauer reagiert mit Unverständnis auf die Bestellung von Mike Büskens zum neuen Cheftrainer von Rapid Wien.

"Ich bin enttäuscht. Ich hätte mir das Amt des Rapid-Trainers jederzeit zugetraut", so der 45-Jährige in der "Presse". Der derzeit arbeitslose Coach kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: "Wir Österreicher sind offenbar nicht gut genug – und die Deutschen können offenbar alles besser."

Er selbst habe mit den Hütteldorfern keine Gespräche geführt.

"Das ist Wahnsinn"

Bereits seit einiger Zeit wird der ehemalige Admira- und WAC-Übungsleiter als möglicher Kandidat bei seinem Herzensverein gehandelt. Dennoch muss er sich weiterhin gedulden.


"Ich habe scheinbar nicht das richtige Netzwerk – und unsere Trainerarbeit ist dann oft nichts wert. Ich muss abwarten, was passiert", so Kühbauer.

Er hält sich mit Kritik nicht zurück: "Was da bei Rapid jetzt passiert ist, halte ich für einen Wahnsinn. Es geht dem Verein nur um den Erfolg. Alles andere interessiert keinen."

Mitgefühl mit Barisic

Mit Ex-Trainer Zoran Barisic verbindet den Exzentriker eine enge Freundschaft aus gemeinsamen Tagen als Spieler.

Kühbauer hat nicht mit der Entlassung seines Kompanen gerechnet. Obwohl die Trennung als "einvernehmlich" verkauft wurde, kann er die Entscheidung nicht verstehen. "Ich halte es auch gegenüber dem Trainer für nicht korrekt."


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