Kärntens Landeshauptmann bringt Idee ins Spiel
Stoss erläuterte, dass freilich nur das ÖOC den Anspruch stellen könne, mögliche Olympische Spiele zu veranstalten, daher hofft er auf Kontaktaufnahme seitens der Kärntner.
Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hatte kürzlich die Idee einer Neuauflage von "Senza Confini", als Kärnten sich Ende der 1990er-Jahre mit Friaul und Slowenien für die Olympischen Winterspiele 2006 bewarb, aufgeworfen.
Als mögliche Wettkampfstätten nannte Kaiser die Alpenarena Villach, Planica, Bad Kleinkirchheim, Tarvisio, Klagenfurt, Villach, Weissensee und Simonhöhe.
Anläufe "politisch abgestochen"
Stoss erinnerte an "Spielchen" rund um unternommene Anläufe aus Tirol und der Steiermark, die dann "politisch abgestochen" wurden.
Gemeint sind die zwei jüngsten olympischen Ideen in Österreich: 2017 sagten die Tiroler bei der Volksbefragung mit 53,35 Prozent nein zu einer Bewerbung für 2026. 2018 lehnte im Grazer Gemeinderat die Mehrheit aus ÖVP, FPÖ und NEOS eine Bewerbung von Graz und Schladming ebenfalls für 2026 ab.
Stoss sieht viele positive Aspekte
"Ich würde mich riesig freuen, wenn es uns gelingen würde, eine länderübergreifende Bewerbung aktuell werden zu lassen. Da wäre Österreich geradezu prädestiniert, weil Österreich geopolitisch so ideal liegt."
Man habe tolle Nachbarn mit Slowenien, Italien, der Schweiz und Deutschland, es müssten keine neuen Sportstätten erbaut werden.
Die Idee von "sehr nahe liegenden Venues, egal in welchem Land, Hauptsache die Wege sind kurz und die Sportstätten vorhanden" würde beim IOC gut ankommen, glaubt Stoss.