Kasper sieht kein Ende des Olympia-Gigantismus

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Die XXIV. Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februr 2022) werden nach Ansicht von IOC-Ehrenmitglied Gian Franco Kasper neue Dimensionen erreichen.

Beim Forum Nordicum der nordischen Wintersport-Journalisten in Seefeld sagt der Präsident des Internationalen Ski-Verbandes (FIS) am Dienstag, seine Hoffnung auf das Ende des Gigantismus bei Winterspielen hätte sich nicht erfüllt.

"In Peking soll alles größer, schöner und teurer werden als bei anderen Spielen", so der 74-jährige Schweizer.

Das größte Problem wird nach seiner Ansicht der Schnee. Es sei in der Olympia-Region zwar teils sehr kalt, die durchschnittliche Schneehöhe betrage aber nur fünf bis zehn Zentimeter.

Peking 2022: Problem mit der Wasserversorgung?

Für die Produktion von Kunstschnee stünde zu wenig Wasser zur Verfügung. "Das könnte dann für Probleme für die Wasserversorgung in Peking sorgen", erklärt Kasper.

"Ausdrücklich lobt der Schweizer die Organisatoren in Sachen Umweltschutz. "Da sind sie sehr weit. Es werden nicht sinnlos Wälder abgeholzt."

Sportlich erwartet Kasper vom Gastgeberland, dass es in der einen oder anderen Disziplin in die Weltspitze stoßen wird und auch den Medaillenspiegel durcheinanderbringen kann. Vor allem in den jungen Disziplinen im Freestyle oder Snowboard könnten sie schnell aufholen.

Textquelle: © LAOLA1.at

Aus für Olympia 2026 in Graz: ÖOC macht Rückzieher

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare