Ski-WM in Saalbach als Schröcksnadels letzter großer Deal?
Dazu, so der frühere Rennläufer und gebürtige Hinterglemmer, komme das Plus durch ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. Dem 79-jährigen Tiroler ist die Saalbach-WM bekanntlich eine Herzensangelegenheit und wohl der letzte ganz große Deal, den er in seiner Amtszeit abschließen möchte. "Er lenkt die Geschicke, er ist unser Taktiker", so Gensbichler. "Er hat seit dem letzten Kongress mit uns gekämpft und lässt nichts aus, um das positiv hinzubekommen. Unsere Chancen sind groß."
Schröcksnadel ist zudem Mitglied des FIS-Vorstandes und stimmt selbst ab. Aufgrund des nach dem Ableben des Slowenen Janez Kozijancic reduzierten Councils "sollte man mit 9 Stimmen durch sein", glaubt Gensbichler. Besteht eine Patt-Stellung, kommt allerdings FIS-Präsident Gian Franco Kasper ins Spiel.
Die WM-Vergabe 2025 erfolgt wegen der Covid-19-Situation verspätet und unter besondern Umständen. Abgestimmt wird per Videokonferenz und quasi von zu Hause aus. Schröcksnadel erwartet die Entscheidung im Innsbrucker ÖSV-Büro.
Die Saalbach-Bewerbung trifft sich mit etwa 50 coronaschnellgetesteten Personen beim Schwarzacher in der Hinterglemm. Mit dabei sind auch die ehemaligen Rennläufer Michael Walchhofer und WM-Botschafterin Alexandra Meissnitzer. Deren Äquivalent in der Garmisch-Bewerbung ist Maria Höfl-Riesch. Sollte die WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm stattfinden, wäre das vom 4. bis 23. Februar.