Prommegger aus dem Kugelrennen

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Andreas Prommegger hat keine Chance mehr auf den Gewinn einer Kristallkugel im Snowboard-Weltcup.

Der 38-jährige Salzburger scheitert am Samstag bereits in der Qualifikation des Parallel-Riesentorlaufs in Scuol und muss sich damit in der Disziplinwertung hinter dem Slowenen Tim Mastnak mit Rang zwei begnügen. Im Parallel-Gesamtweltcup ist er als aktuell Fünfter aus dem Titelrennen.

"Ich war eigentlich gut unterwegs, bis ich fünf, sechs Tore vor dem Ziel nicht mehr von der Kante gekommen bin. Ich bin deshalb bei den nächsten Schwüngen zu gerade geworden und schließlich durch ein Tor durchgefahren", sagt Prommegger.

"Schwacher Trost" für Prommegger

Der ÖSV-Fahrer gibt damit im letzten Rennen das Trikot des Disziplinführenden noch aus der Hand. "Das ist natürlich sehr bitter. Der zweite Platz im PGS-Weltcup ist nur ein schwacher Trost", betont Prommegger.

Im Rennen um die große Kugel ist Andrej Sobolev klar in der Pole Position. Der Russe holt sich am Samstag vor seinem Landsmann Dimitri Loginov und dem Schweizer Dario Caviezel den Sieg und hat mit 4.445 Punkten einen deutlichen Vorsprung auf den Südtiroler Roland Fischnaller (3.629,40) sowie Mastnak (3.616).

Prommegger liegt als Fünfter (3.316) unmittelbar vor seinem Landsmann Benjamin Karl (3.130). Karl wird am Samstag 15. und war damit drittbester Österreicher. Arvid Auner holte mit Platz neun sein bestes PGS-Resultat, Lukas Mathies landete auf Rang 12.

Rückschlag auch für Schöffmann

Besser lief es für Sabine Schöffmann, die mit Rang fünf im Kugelkampf aber wohl ebenfalls entscheidend an Boden verliert. Der Rückstand auf die am Samstag zweitplatzierte Tschechin Ester Ledecka, die im Finale der Russin Milena Bykowa unterlag, wuchs auf 460 Punkte an.

"Ein fünfter Platz ist eigentlich nicht schlecht, aber im Kampf um den Gesamtweltcup bringt er mich nicht wirklich weiter", erläutert die Kärntnerin. Einige kleine Fehler hätten eine bessere Platzierung verhindert.

Das letzte Saisonrennen, ein Slalom, geht am 23. März in Winterberg über die Bühne. "Noch lebt die Chance", hat Schöffmann noch nicht aufgegeben. Sie kämpft in Winterberg auch noch um die kleine Kugel. In der Riesentorlauf-Disziplinwertung landee sie als beste ÖSV-Athletin auf Rang fünf. Olympiasiegerin Ledecka hat da die Nase vorne. Scuol war für die restlichen Österreicherinnen keine Reise wert. Nur Schöffmann überstand die Qualifikation.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

Hirscher nach 20. Kugel zwischen Frust und Riesenfreude

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