ÖSV-Festspiele bei Heimweltcup in Bad Gastein

ÖSV-Festspiele bei Heimweltcup in Bad Gastein Foto: © GEPA
 

Heimvorteil perfekt ausgenützt! Österreichs Parallel-Snowboarder sorgen beim Weltcup in Bad Gastein für rot-weiß-rote Festspiele.

Bei den Männern gibt es im nicht-olympischen Parallel-Slalom einen historischen ÖSV-Vierfachsieg! Arvid Auner setzt sich im Finale auf dem Buchebenhang im Generationen-Duell gegen den um 12 Jahre älteren Benjamin Karl durch. Für den 24-jährigen Grazer ist es sein erster Weltcupsieg. Es ist der erste ÖSV-Sieg bei den Männern in Bad Gastein seit 2013.

"Richtig geil, im großen Finale zu stehen und dann auch zu gewinnen", erklärt der 24-jährige Steirer im ORF-Interview. "Es hat sich schon abgezeichnet", meint sein routinierter Freund und Zimmerkollege Karl. "Wir waren vorige Woche hier trainieren und er hat uns bei jedem Lauf ein- bis eineinhalb Sekunden abgenommen. Der Sieg ist mehr als verdient", sagt Karl.

Das kleine Finale entscheidet Alexander Payer gegen Lukas Mathies für sich und holt seinen ersten Podestplatz in dieser Saison. Andreas Prommegger ist als Sechster fünftbester Österreicher.

Auner hat im Viertelfinale den Kanadier Arnaud Gaudet und im Halbfinale Mathies knapp bezwungen. Karl hat sich gegen Payer durchgesetzt. Fünf Österreicher haben den Aufstieg ins Viertelfinale geschafft, in dem lediglich Prommegger ausgeschieden ist. Der Routinier, der den davor einzigen PLS in dieser Saison gewonnen hatte, muss sich Payer geschlagen geben.

Auch Ulbing triumphiert

Auch bei den Damen steht Österreich ganz oben: Daniela Ulbing gewinnt das große Finale gegen die Deutsche Ramona Hofmeister. Die 23-Jährige, deren Stern als 18-Jährige mit dem Erfolg in Bad Gastein 2017 aufgegangen war, feiert ihren insgesamt vierten Einzel-Weltcupsieg, den zweiten in dieser Saison.

Schon beim PSG in Carezza hat die Kärntnerin das Finale gegen die Deutsche gewonnen. "Wenn es so schnell gesetzt ist wie heute, kommt mir das definitiv entgegen. Auch das Steile in Bad Gastein mag ich ganz gern", erklärt Ulbing im ORF-Interview.

Julia Dujmovits muss sich im kleinen Finale der Russin Natalia Soboleva geschlagen geben und wird Vierte.

Sabine Schöffmann scheidet im Viertelfinale knapp aus, die 48-jährige Claudia Riegler scheitert als einzige ÖSV-Läuferin in der Qualifikation.

Es ist der perfekte Auftakt für die Österreich-Woche der Alpin-Boarder mit dem PSL-Mixed-Teambewerb in Gastein am Mittwoch (13.00) und der Olympia-Generalprobe im Parallel-Riesentorlauf (PGS) am Freitag auf der Simonhöhe in Kärnten.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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