Snowboard- und Skicross im Montafon abgesagt

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Die Verantwortlichen im Montafon geben am Dienstag bekannt, dass sowohl die Skicross- als auch die Snowboard-Weltcup-Bewerbe trotz Verschiebung von Dezember auf Jänner nicht durchgeführt werden können.

Grund dafür sei die aktuelle Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung für Sportveranstaltungen und der gleichzeitig laufende Skibetrieb mit zahlreichen Auflagen.

"Die fehlende Planungssicherheit in Zeiten von Covid-19, die Gesamtverantwortung für den Tourismus im Tal und der steigende mediale Druck im dritten harten Lockdown waren schlussendlich für die Absage ausschlaggebend", meinte Peter Marko, Geschäftsführer der Silvretta Montafon und OK-Präsident.

Es gebe aktuell zwar genügend Schnee für den Weltcup, aber durch wöchentlich neue Rahmenbedingungen werde der gesamte Fokus darauf gelegt, einen sicheren Skibetrieb am Berg sicherstellen zu können, hieß es in einer Mitteilung.

Manuel Bitschnau, Geschäftsführer von Montafon Tourismus, sah durch die "international negative Berichterstattung über den aktuellen Skibetrieb" auch den positiven Werbeeffekt dieser finanziell beträchtlichen Großveranstaltung verloren gegangen. Bitschnau versicherte, dass am nächsten Weltcup so rasch wie möglich gearbeitet werde.

Der Weltcup Montafon wäre am 15. und 16. Jänner auf dem Hochjoch ausgetragen worden. Zahlreiche internationale Teams hatten die Teilnahme bereits zugesagt und die Weltelite, inklusive Lokalmatador Alessandro Hämmerle, wäre dabei gewesen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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