Bordercrosser für Montafon gerüstet

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Hämmerle-Brüder sorgen für Welt-Premiere

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Das Montafon ist eine Woche nach den Ski-Cross-Athleten auch Schauplatz für den Weltcup-Auftakt der Snowboardcrosser.

In je einem Einzelbewerb und einem Teambewerb geht es in der ersten von sieben Stationen um Punkte und Preisgeld, die Bewerbe in Cortina (18./19.12.) mussten zuletzt ja gestrichen werden.

Brüder-Trio im selben Weltcup-Rennen

Ähnliches war vor einem Jahr im Montafon passiert, als die Crossbewerbe abgesagt werden mussten. Umso größer ist nun die Freude gerade bei den Österreichern, die ihre einzigen Heimrennen in dieser Saison absolvieren können.

Routinier Markus Schairer, der 2013 auf dem Hochjoch oberhalb von Schruns einen umjubelten Triumph gefeiert hat, führt ein topmotiviertes ÖSV-Team an, dem sechs Damen und elf Herren angehören.

Die im Montafon beheimateten Alessandro, Luca und Michael Hämmerle sorgen für eine Premiere - erstmals gehen die drei Brüder beim selben Weltcup-Rennen an den Start.

"Alle helfen zusammen"

Lokalmatador Markus Schairer war schon bei den Skicrossern vor einer Woche vor Ort.

Gemeinsam mit seinen SBX-Teamkollegen Julian Lüftner und Lukas Pachner half er bei der Streckenpräparierung sowie beim Transport der Athleten vom Ziel zum Start per Skidoo.

"Bei einem Weltcup im Montafon helfen alle zusammen - egal, ob das Ski Cross oder Snowboardcross ist", erklärte Schairer.

Schairer in "Top-Verfassung"

Der Vorarlberger hat nach einer Operation an der rechten Schulter wegen einer alten Verletzung im Frühjahr erst Mitte Oktober mit dem Schneetraining begonnen.

"Mir wurde bei dem Eingriff ein J-Span aus der Hüfte entnommen, danach wurde dieser Knochenteil mit dem rechten Schulterblatt verschraubt", erzählte Schairer. Anfängliche Bedenken sind verflogen, er kann die Starts mit voller Kraft durchziehen.

"Ich bin in einer Top-Verfassung und freue mich brutal auf die beiden Rennen", ergänzte Schairer. Im Vorfeld stark präsentierte sich der Kärntner Hanno Douschan mit zwei Siegen in stark besetzten Europacuprennen.

Moll bangt um ihren Start

Moll bangt um Abschiedsrennen

Bei den Damen ist der Start der Vorarlbergerin Susi Moll bei ihren beiden Abschiedsrennen wegen einer Knöchelblessur noch fraglich. Eine Entscheidung darüber sollte nach dem Donnerstag-Training am frühen Nachmittag fallen.

Die Niederösterreicherin Maria Ramberger ist hingegen nach ihrer Knieverletzung wieder fit: "Ich bin am Seitenband operiert worden und habe hier im Montafon die Physiotherapie gemacht. Danach habe ich in den USA das Aufbautraining individuell gestaltet. Das Knie bereitet mir keine Probleme mehr, ich bin also für den Weltcup-Start gerüstet", betonte Ramberger.


ÖSV-Aufgebot für den SBX-Weltcup im Montafon:


Damen (6): Sophia Ganahl, Christine Holzer, Susanne Moll (alle V), Katharina Neussner, Kristina Neussner, Maria Ramberger (alle NÖ)

Herren (11): Hanno Douschan (K), Jakob Dusek (NÖ), Alessandro, Luca und Michael Hämmerle, Markus Schairer (alle V), Sebastian Jud (B), Julian Lüftner (T), Nathanael Mahler (T), Lukas Pachner (W), David Pickl (ST)

Programm: Freitag (10.40/13.25): Qualifikation Herren bzw. Damen; Samstag (11.00): Finale der Top 32 Herren und der Top 16 Damen; Sonntag (11.00): Teambewerb.

Textquelle: © APA Zum Seitenanfang»
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