Benjamin Karl in Cortina am Stockerl

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Benjamin Karl fährt beim Parallel-Riesentorlauf in Cortina d'Ampezzo aufs Stockerl. Der 35-Jährige entscheidet das kleine Finale gegen den Italiener Mirko Felicetti mit 15 Hundertstel Sekunden Vorsprung für sich.

Den Sieg sichert sich der Italiener Roland Fischnaller, der im Finallauf seinen Landsmann Aaron March mit 0,45 Sekunden Vorsprung hinter sich lässt.

Andreas Prommegger scheitert im Viertelfinale an Fischnaller, Alexander Payer und Lukas Mathies scheiden bereits im Achtelfinale aus.

Bei den Damen triumphiert die Tschechin Ester Ledecka - dahinter landet mit Selina Jörg, Ramona Hofmeister und Cheyenne Loch ein deutsches Trio. Daniela Ulbing muss sich bereits im Achtelfinale Ledecka geschlagen geben.

Benjamin Karl: "Ich habe vor dem Rennen gesagt, dass es schön wäre, mit einem Stockerlplatz in den Weltcup zu starten, und jetzt ist es auch tatsächlich einer geworden. In den ersten beiden Runden haben ein paar Hundertstel den Ausschlag zu meinen Gunsten gegeben. Da hat mir wohl auch mein unbedingter Wille geholfen, solche engen Duelle auch zu gewinnen. Gegen Fisch (Roland Fischnaller, Anm.) war ich schon vorne, aber im Flachstück vor dem Zielhang ist er an mir wie ein Schnellzug vorbeigefahren. Es ist aber auch kein Geheimnis, dass ihm Passagen wie diese extrem liegen. Ich bin trotzdem sehr happy, wie das heute für mich gelaufen ist."

Andreas Prommegger: "Zunächst muss man einmal den Organisatoren ein riesiges Kompliment aussprechen, die nach den intensiven Schneefällen in der vergangenen Woche eine großartige Arbeit geleistet haben und die Piste perfekt präpariert haben. Fahrerisch bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Platz neun in der Qualifikation war solide, der Sieg über Loginov konnte sich auch sehen lassen. Gegen Fischnaller hätte ich im oberen Teil nicht besser fahren können, im Flachstück war er einmal mehr unantastbar. Ich weiß jetzt, wo ich stehe und fahre mit einem sehr positiven Gefühl zu den nächsten Rennen."

Daniela Ulbing: "Die Qualifikation war mit einem großen Schnitzer im ersten Lauf und gleich zwei schweren Fehlern im zweiten Lauf noch ziemlich durchwachsen. Gegen Ester Ledecka habe ich dann aber lange sehr gut dagegenhalten können. Vor dem Flachstück bin ich aber ein Tor zu direkt angefahren und habe dadurch viel Tempo verloren. So etwas darf dir gegen Ester aber nicht passieren, das nützt sie gnadenlos aus. Für die nächsten Rennen gilt es, die guten Sachen zu verfestigen und die Fehlerquote zu minimieren."

Textquelle: © LAOLA1.at

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