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Stecher über Nordische Kombination: "Sonst schaut es traurig aus"

Der ÖSV-Sportdirektor lässt mit einer klaren Ansage in Richtung IOC aufhorchen.

Stecher über Nordische Kombination: "Sonst schaut es traurig aus" Foto: © GEPA
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Die neue Saison der nordischen Ski-Bewerbe steht vor der Tür. ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher träumt von Podestplätzen und Medaillen.

Eine traditionelle Disziplin bereitet dem Steirer jedoch große Sorgen: Die Nordische Kombination.

Ringen um Nordische Kombination

Stecher gewann in dieser Sportart in seiner aktiven Karriere zwei olympische Team-Goldmedaillen für Österreich. Für die nordische Kernsportart sieht es nach dem Olympia-Aus allerdings düster aus.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Nordische Kombination im Juli 2026 aus dem Programm der kommenden Olympischen Winterspiele gestrichen.

Stecher hat deshalb einen klaren Vorschlag an das IOC: "Mein persönlicher Vorschlag wäre wirklich, zum IOC zu sagen: 'Entweder ist das gesamte FIS-Paket dabei oder gar nichts!'", so der Steirer.

Stecher fordert Gegenwehr

Der 49-Jährige fordert zudem mehr Gegenwehr, und verweist dabei auf den Fußball: "Der Fußball hat es vorgezeigt, dass man sich das da traut", sprach Stecher die Gegenwehr der Kontinentalverbände wie UEFA und CONCACAF gegenüber dem Weltverband FIFA an.

Gleichzeitig sieht Stecher noch Arbeit, um die Nordische Kombination zukunftsfähig zu machen. Auch die FIS beschäftigt sich bereits mit möglichen Änderungen und Überlegungen zu kompakteren Bewerben.

"Letztlich muss man es mit Lobbying schaffen, dieses Produkt wieder zurückzuholen. Und das relativ rasch. Ansonsten schaut es, glaube ich, traurig aus für die Zukunft der Kombination", warnt der Doppel-Olympiasieger.

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