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Widhölzl offenbart Abwerbeversuch aus Deutschland

Der Cheftrainer der ÖSV-Skispringer bekam ein Angebot des DSV, die Nachfolge von Stefan Horngacher anzutreten.

Widhölzl offenbart Abwerbeversuch aus Deutschland Foto: © IMAGO / Eibner

Seit 2020 ist Andreas Widhölzl Cheftrainer der österreichischen Skisprung-Männer.

In seine erfolgreiche Ära fallen unter anderem die Gesamtweltcupsiege von Stefan Kraft (2023/24) und Daniel Tschofenig (2024/25). Die Weltcup-Nationenwertung haben die ÖSV-Adler unter Widhölzl seit 2021/22 durchgehend gewonnen.

Die Erfolge der Österreicher sind natürlich auch der Konkurrenz nicht verborgen geblieben, unter anderem in Deutschland.

Der DSV befand sich zu Beginn des Jahres auf der Suche nach einem Cheftrainer-Nachfolger für Stefan Horngacher und hatte dabei auch bei Widhölzl angeklopft.

Anfrage aus Deutschland? "Das weiß niemand, aber..."

Der ÖSV-Cheftrainer bestätigt dies im Gespräch mit der "Kleinen Zeitung": "Das weiß gar niemand, aber: Der deutsche Skiverband hat mich gefragt, ob ich die Nachfolge von Stefan Horngacher als DSV-Springerchef antreten möchte."

Die Anfrage wurde selbstverständlich abgelehnt, so Widhölzl, der seinen Vertrag beim ÖSV stattdessen im Sommer verlängerte.

Erster Abwerbeversuch in Widhölzls Karriere

Doch auch für den 50-jährigen Tiroler war es ein erstes Mal: "Das war das bislang erste und einzige Offert, das ich je als Trainer bekommen habe. Vielleicht, weil man überall weiß, dass ich eh‘ nicht woanders hingehen will. Ich bin halt sehr patriotisch und weiß das System in Österreich zu schätzen. Also: Solange man mich hier will …"

In Deutschland griff man schließlich auf einen anderen Österreicher zurück: Andreas Mitter ist seit diesem Jahr neuer Cheftrainer der DSV-Skispringer.

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