War auch ÖSV-Trainer: Skisprung-Urgestein tritt ab
In den 1990ern war er Trainer von Andi Goldberger und Co., nun zieht der 63-jährige Finne einen Schlussstrich.
Der Skisprung-Zirkus muss künftig auf die Dienste von Mika Kojonkoski verzichten.
Gegenüber der finnischen Tageszeitung "Iltalehti" bestätigte er das Ende seiner Karriere als Skisprung-Trainer.
Kojonkoski war einst auch als Trainer im österreichischen Verband tätig. Zwischen 1997 und 1999 betreute er die ÖSV-Adler rund um Namen wie Andreas Goldberger oder Andreas Widhölzl.
Formte Vierschanzentournee- und Olympiasieger
Später war er dann auch noch Cheftrainer von Finnland (1999 bis 2002) und Norwegen (2002 bis 2011).
In seine Ära fallen unter anderem die Vierschanzentourneesiege von Sigurd Pettersen (2003/04) und Anders Jacobsen (2006/07) sowie Olympia-Gold durch Lars Bystøl 2006.
"Reise-Konto ist voll"
Zuletzt arbeitete der 63-Jährige mit der finnischen Nachwuchshoffnung Vilho Palosaari zusammen. Nun hätten sich die Prioritäten aber verändert. "Das Reise-Konto ist voll", so Kojonkoski. "Meine Trainerkarriere ist vorbei."
In seiner Position als Vorsitzender des Skisprungkomitees der FIS bleibt er seinem Sport jedoch nach wie vor verbunden.