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Endstand
3:6
0:3 , 1:3 , 2:0
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Drei Tore in 71 Sekunden: Versöhnlicher CHL-Abschluss für 99ers

Der amtierende ICE-Champion feiert am letzten Spieltag den ersten Sieg und beendet die Königsklasse sogar als bestes österreichisches Team.

Drei Tore in 71 Sekunden: Versöhnlicher CHL-Abschluss für 99ers Foto: © GEPA

Die Graz99ers verabschieden sich erhobenen Hauptes aus der Champions Hockey League.

Der amtierende Meister der win2day ICE Hockey League feiert am letzten Spieltag der Ligaphase einen 6:3-Erfolg bei Norwegens Champion Storhamar.

Nach fünf Niederlagen in der Königsklasse en suite sammelt die Mannschaft von Coach Dan Lacroix somit zum Abschluss doch noch drei Punkte.

Dreifachschlag binnen 71 Sekunden

Den Grundstein legen die Steirer mit einem Dreifachschlag im ersten Abschnitt.

Nach Zuspiel von Vela schließt Conley durch die Beine von Ex-Capitals-Goalie Parks ab (11.). 46 Sekunden später trägt Currie die Scheibe in die Angriffszone, legt zurück auf Hanus, der Parks nach ein paar Schritten durch den Körper bezwingt (12.).

Weitere 25 Sekunden vergehen, bis Collins durch die norwegische Abwehr pflügt und Parks über der linken Schulter überwindet (12.). Der US-Schlussmann wird nach drei Gegentreffern binnen 71 Sekunden ausgewechselt.

Graz baut Vorsprung aus

Im Mittelabschnitt wird das Torkonto weiter aufgestockt.

Wittwer bezwingt de Vries durch die Schoner zum 4:0 (27.). Es ist das erste Tor des jungen Schweizers für die 99ers. In der Folge stellt Kapitän Schiechl nach einer tollen Kombination und optimalem Zuspiel von Maier auf 5:0 (36.).

Krupic bringt die Norweger 66 Sekunden später erstmals aufs Scoreboard (38./PP), doch noch vor der zweiten Pause stellt Conley mit seinem zweiten Treffer den alten Vorsprung wieder her (40.).

Graz gibt Rote Laterne ab

Das Schlussdrittel gehört zwar den Norwegern, die durch Sandnes (46.) und Lilleberg (55.) auch zwei Mal anschreiben können, letztlich ist der Sieg der Grazer jedoch nie gefährdet.

Mit dem Dreipunkter kann die Rote Laterne noch abgegeben werden, letztlich wird Graz die CHL-Saison sogar als bestes österreichisches Team auf Platz 20 beenden.

Die Steirer mussten am Mittwoch mit dem angekündigten Ausstieg des langjährigen Sponsors Holding Graz mit Frühling 2027 aber auch einen Rückschlag hinnehmen.

"Das ist ein rabenschwarzer Tag für die ehemalige Sport-Hauptstadt Graz", sagte Bernd Vollmann. Der Klub werde von der Stadt Graz wie die Fußball-Bundesligisten Sturm und GAK "einfach fallengelassen", so der General Manager.

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