So sieht Skisprung-Coach Stöckl seine Zukunft

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Hoffnungen auf eine Rückkehr von Alexander Stöckl nach Österreich sind wohl zerschlagen. Der 46-Jährige hat nicht vor, woanders als in Norwegen Cheftrainer der Skispringer zu sein.

Der Tiroler plant, seinen Vertrag mit dem norwegischen Verband über die Olympischen Spiele 2022 in Peking hinaus zu verlängern. "Ich liebe den Job noch immer", sagte Stöckl der norwegischen Zeitung "VG". Wenn nicht als Cheftrainer, könne er sich im Verband auch eine andere Funktion vorstellen.

In Norwegen "daheim"

Stöckl hatte seinen Lebensmittelpunkt gleich nach Beginn seines ersten Auslandsengagements im Sommer 2011 gemeinsam mit Partnerin Ina voll nach Norwegen verlegt.

Er fühle sich in dem skandinavischen Land "daheim", sagte der 46-Jährige, der in Oslo wohnt und ein Ferienhaus am Oslofjord gekauft hat.

Tochter wächst "als Norwegerin auf"

Die Familie habe vor, für immer in Norwegen zu bleiben, erklärte Stöckl. "Ich fühle mich von Tag zu Tag norwegischer. Und das Gefühl wird verstärkt, weil ich eine Tochter habe, die noch norwegischer ist. Sie wächst als Norwegerin auf, sagte der frühere Stams-Lehrer und -Trainer über die vierjährige Isabell.

Laut Sportdirektor Clas Brede Braathen hat es mit Stöckl bisher informelle Gespräche über eine Verlängerung gegeben.

Für ihn sei die lange Vertragsdauer aber kein Grund, einen neuen Coach zu suchen, sagte er "VG". "Nicht, wenn man sich ständig weiterentwickelt. Darin ist Stöckl sehr gut. Und viele in unserem Verband werden besser, weil er ein Vorbild ist."

Textquelle: © APA

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