Neben Kraft und Widhölzl haben sich auch Gregor Schlierenzauer, Philipp Aschenwald, Michael Hayböck und ein namentlich nicht genannter Betreuer angesteckt. Mario Stecher, der Sportliche Leiter für Skispringen und Kombination im ÖSV, vermutet die Ursache für den Cluster in den Schutzmasken.
"Einer der wichtigsten Punkte, die uns klar geworden sind, ist, dass wir ständig FFP2-Masken tragen müssen. Wir haben in Wisla immer nur Stoffmasken getragen", hatte er am Samstag im Gespräch mit der Austria Presse Agentur erklärt. Gemäß dem Auftreten der Symptome vermute man, dass die Ansteckungen bei der Anreise nach Wisla oder ganz kurz danach passiert seien.
Beim Springer-Weltcup in Ruka ist Österreich durch Athleten aus der zweiten Reihe vertreten. Welche Sportler danach beim Weltcup in Nischnij Tagil mit dabei sein werden, ist noch unklar. Mit der Skiflug-WM in Planica (10. bis 13. Dezember) folgt danach schon der erste Saisonhöhepunkt.