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FIS plant Regeländerung im Skispringen

Im Zuge der FIS-Herbstsitzung wurde ein neues System, das für weitreichende Änderungen bei der Startreihenfolge sorgen könnte, vorgestellt.

FIS plant Regeländerung im Skispringen Foto: © GEPA

Im Rahmen der FIS-Herbstsitzung in Genf hat der internationale Ski- und Snowboardverband seine Pläne für eine grundlegende Änderung der Startreihenfolge im Skispringen vorgestellt.

Demnach könnte die Qualifikation künftig eine deutlich größere Bedeutung bekommen. Die Weltcup-Gesamtwertung wird nur noch für das Training und die Qualifikation am Freitag herangezogen.

Die Startreihenfolge für den ersten Hauptbewerb des Wochenendes (meist Samstag) ergibt sich aus der Qualifikation, gesprungen wird in umgekehrter Reihenfolge: Bei den Männern eröffnet der 50. der Ausscheidung den ersten Durchgang, der Qualifikationssieger springt mit Startnummer eins als Letzter.

Resultat des ersten Hauptbewerbs entscheidend

An gemeinsamen Wochenenden von Frauen und Männern entfällt für Sonntag die Qualifikation. Startberechtigt sind dann jeweils die 50 besten Männer beziehungsweise 40 besten Frauen des Samstag-Wettkampfs. Die genaue Startreihenfolge ergibt sich aus dem Resultat vom Vortag.

Sollte der Gastgeber seine nationale Gruppe nur für den Samstag anmelden, rücken für Sonntag die in der Qualifikation am Freitag knapp gescheiterten Springerinnen und Springer nach.

Bereits Ende Oktober beim Finale des diesjährigen Sommer-Grand-Prix in Klingenthal soll das neue System getestet werden.

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