ÖEHV-Frauen: Mehrfache Olympiasiegerin ist neue General Managerin
Die Kanadierin wird ihre Funktion bis zur WM-Endrunde in Dänemark ausüben, dem Team danach in beratender Funktion zur Verfügung stehen.
Der Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) hat am Mittwoch mit der Kanadierin Gina Kingsbury eine neue General Managerin für das Frauen-Nationalteam vorgestellt.
Die 44-Jährige wird ihre Funktion bis zur WM-Endrunde in Dänemark im November übernehmen, dem Team aber auch in Zukunft in einer beratenden Funktion zur Verfügung stehen.
Kogler musste Amt räumen
Die ehemalige Spielerin übernimmt die Position von Langzeit-GM Martin Kogler, der sein Amt infolge der Debatte um bessere Bedingungen für das Frauen-Nationalteam räumen musste. Kogler übte das Amt über 25 Jahre aus.
Er soll sich in Zukunft auf das Bundesleistungszentrum für Frauen-Eishockey in Villach inklusive der dortigen Austragung der U18-Weltmeisterschaft der Frauen (Division I) im Jänner 2027 fokussieren.
Mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin
Kingsbury gewann als Spielerin zweimal olympisches Gold (2006, 2010) und wurde ebenfalls zweimal Weltmeisterin mit Kanadas Frauen.
Nach ihrer aktiven Karriere war sie acht Jahre lang als General Managerin bei Hockey Canada tätig. Dabei holte sie Olympia-Gold 2022 sowie drei WM-Titel (2021, 2022, 2024). Seit September 2023 fungierte sie als General Managerin der Toronto Sceptres in der PWHL.
Während des viertägigen Lehrgangs ab Donnerstag kommt es in Klagenfurt zu einem ersten persönlichen Treffen mit der ÖEHV-Auswahl. Nach dem Lehrgang wird über den WM-Kader entschieden.
Als Beraterin bei der A-WM stößt zudem die Kanadierin Melody Davidson, die viermal Olympia-Gold gewann, zum ÖEHV.