"Habe feste Füße gekriegt"
"Ich hab im 2. ein bisserl feste Füße gekriegt", analysiert der 27-Jährige. Gemeint ist die Anfahrts-Position. Als Folge habe die Position nach dem Absprung nicht gepasst: "Dann stell ich ihn ein bisschen viel in den Wind, es hat mich verdreht."
Mit den ständig wechselnden Windverhältnissen habe er sich nicht beschäftigt. "Darauf habe ich nicht geschaut, ich war auf mein Konzept und meine technischen Punkte fokussiert."
"Nicht lange über den letzten Sprung jammern"
Im zweiten Durchgang sei schon Nervosität dabeigewesen, gesteht Huber: "Ich war noch nie als Vorletzter oben."
"Aber eigentlich ist das wurscht", will er sich gar nicht allzu sehr mit den negativen Dingen beschäftigt, streicht vielmehr das Positive hervor: "Ich habe mich stetig steigern können, deshalb jammern wir jetzt nicht lange an dem letzten Sprung herum."
Und er betont: "Es ist der zweite Podestplatz in meiner Karriere, das ist nichts alltägliches für mich. wenn das kein Selbstvertrauen gibt, was dann."