Kombination: Schröcksnadel ändert Meinung

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Am Mittwoch treffen sich im Rahmen der WM in Aare Council-Mitglieder des Internationalen Skiverbands (FIS), um ein nächstes und vielleicht letztes Mal über die Zukunft der Alpinen Kombination zu diskutieren.

Vergangenen November konnte keine Entscheidung erzielt werden. Möglich ist auch eine Vertagung der Entscheidung und neuerliche Diskussion beim FIS-Kongress im Frühling. Für Kombination und Einzel-Parallelbewerb ist bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften kein Platz.

Darüber, wie es mit der Kombination weitergehen soll, gehen die Meinung im Ski-Zirkus auseinander. Seine Meinung zur Kombination "inzwischen ein bisschen geändert" hat ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel.

"Ich war eigentlich eher der Meinung, sie ist langweilig und man sollte sie verändern. Aber wenn ich mir so die Parallel-Bewerbe im Weltcup anschaue, dann sind die Formaten nicht so, dass mich die überzeugen. Ich denke, da ist es sicher schlauer, die Kombination weiterzuführen, als einen Bewerb, wo man nicht weiß, ob man den in das olympische Programm bekommt", sagt Schröcksnadel.

"Das ist unfair"

Die Kombination sei bei geschaffenen guten Voraussetzungen eine spannende Geschichte. Er würde den Slalom aber vor der Abfahrt ansetzen, um zu verhindern, dass wie beispielsweise bei den Damen in Aare passiert, einige die Abfahrt als weiteres Training für den Spezialbewerb nützen.

"Das ist unfair", sagte Schröcksnadel. Er würde die Abfahrt auch eher in den Abend verlegen, Schröcksnadel träumt ja seit längerem von Speedbewerben unter Flutlicht.

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