Innerhofer mit Frust: "Kann ich nicht verstehen"

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"Drei lachen und die anderen sind verärgert!"

Christof Innerhofer bringt die Stimmung im Fahrerfeld nach der WM-Abfahrt auf den Punkt. Das Rennen wird nach einstündiger Verschiebung bei starkem Schneefall gestartet.

"Warum sie das durchgezogen haben, weiß ich nicht", schüttelt der Südtiroler den Kopf. "Ich kann es nicht verstehen. Ob da Druck von außen gekommen ist oder so, weiß ich nicht."

Für ihn ist klar: "Wir sind Rennfahrer und lieben es, Athlet gegen Athlet zu fahren. Heute war es Athlet gegen Wetter."

Was den Doppel-Weltmeister von 2011 besonders ärgert, ist die Tatsache, dass dies bei einer WM passierte.

"Man freut sich zwei Jahre auf das Rennen und dann ist es schade, wenn es bei solchen Verhältnissen ausgetragen wird. Morgen hätte es nicht schlechter sein können."

Es sei schade für die Athleten, aber auch die Fans: "Aber zum Glück hat sich niemand weh getan."

"Krassestes Rennen, das ich gefahren bin"

Die Athleten hätten nicht mehr mit einem Rennen gerechnet. "Ich war überrascht, als ich an den Start gekommen bin und Nummer 3 unterwegs war. Dann habe ich mir gedacht: Jetzt fahren wir. Es war das krasseste Rennen, das ich gefahren bin."

Vor Innerhofer kam Striedinger zu Sturz, daher war das Rennen kurz unterbrochen. "Es waren wirklich 10 Zentimeter Neuschnee in der Linie vor und nach dem Russi-Sprung. Dementsprechend habe ich Zeit verloren. Es war wirklich eine Katastrophe."

Mit Kopfschütteln erinnert er auch an die abgesagten Weltcup-Rennen in Garmisch-Partenkirchen: "Dort wäre es besser gewesen, dort sind wir nicht gefahren."

"Aksel hat sich das verdient"

Den Medaillen-Gewinnern gratuliert Innerhofer. Aber er merkt schon an: "Kjetil und Aksel waren in dieser Saison auch nicht immer vorne. Es wäre fairer gewesen, wenn Beat (Feuz) oder Dominik (Paris) vorne gewesen wären."

Für Svindal freut er sich aber: "Super für ihn, er hat sich das verdient."

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Svindal: "Es war am Limit"

Der angesprochene Svindal sieht das Rennen naturgemäß etwas anders. "Ich glaube nicht, dass es sehr unfair war. Es war sicher am Limit. Überhaupt nicht zu fahren, wäre auch schade gewesen", so der 36-Jährige.

"Gut, dass wir hier so ein gutes Flutlicht haben, das hat schon geholfen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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