ÖSV-Team für WM-Abfahrt steht fest

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Matthias Mayer bekommt den letzten Startplatz für die WM-Abfahrt in St. Moritz am Samtag (12 Uhr) zugesprochen.

Der Olympiasieger von 2014 erhält nach Trainerentscheid den Vorzug gegenüber Romed Baumann. Damit besteht das ÖSV-Aufgebot für die Königsdisziplin aus Hannes Reichelt, Max Franz, Vincent Kriechmayr und eben Matthias Mayer.

Kriechmayr hatte sich seinen Startplatz mit seiner Bestzeit im zweiten Training gesichert, Reichelt und Franz waren als Saisonsieger fix gesetzt.

"Eine ganz klare Geschichte"

Mayer lag im Training als Dritter 26/100 Sekunden vor dem fünftplatzierten Baumann. "Es sind doch drei Zehntel, eigentlich ist das eine ganz klare Geschichte. Unsere Ergebnisse im Weltcup waren relativ dieselben. Von dem her hat keiner einen Vorteil oder Nachteil. Ich hoffe und denke, dass sie sich für mich entscheiden werden", hatte sich Mayer nach dem Training zuversichtlich gezeigt.

Der im Super-G ausgeschiedene Mayer hatte in den fünf Saisonabfahrten die Ränge 17, 17, 8, 8 und 14 eingefahren, Baumann 20, 11, 26, 7 und 10. Kriechmayr war zuletzt in Garmisch-Partenkirchen Siebenter. Für alle drei galt: wer im Donnerstag-Training der Beste ist, bekommt ein Ticket.

Per Trainerentscheid wurde am späten Nachmittag der vierte Startplatz vergeben. Materialtechnisch ist man nun auch "abgesichert": Mayer fährt Head, Kriechmayr Fischer, Reichelt Salomon und Franz Atomic.

Frust bei Baumann

Salomon-Pilot Baumann trat zum sechsten Mal in seiner Karriere zu einer Abfahrts-Quali bei einem Großereignis an - er hatte zum sechsten Mal das Nachsehen. Bei Weltmeisterschaften traf es ihn 2009 in Val d'Isere, 2013 in Schladming, 2015 in Beaver Creek und nun 2017 in St. Moritz, sowie bei Olympischen Spielen 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi. Sein einziger Start bei einem Großereignis war bei der WM 2011 in Garmisch, als er als bester Österreicher Vierter wurde.

"Jedes Mal zuschauen müssen", sagte der frustrierte Baumann, der das Gefühl hatte, dass der Quali-Modus jedes Mal ihn "frisst". Auch im Super-G wurde er nicht berücksichtigt, ihm bleibt damit nur die Alpine Kombination in St. Moritz. Er müsse jetzt schauen, "wo er mit der Motivation" stehe. "Das war das große Saisonziel von mir, in der Abfahrt am Start zu stehen."

Anfang der Saison sei es ihm nicht so leicht von der Hand gegangen, aber seit Wengen habe er gespürt, dass er einen guten Speed habe. "Von den Ergebnissen her war es auch nicht so schlecht. Ich weiß, dass ich vom Grundspeed dabei bin. Ich hätte es mir da runter richtig zugetraut", sagte Baumann.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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