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Kriechmayr sorgt für Ärger in Wengen
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Die "Lex Kriechmayr" sorgt in Wengen für ordentlich Stunk. Vincent Kriechmayr darf nun doch bei der Lauberhorn-Abfahrt an den Start gehen. Das schmeckt nicht jedem.
Der Oberösterreicher war zuletzt in Quarantäne und konnte deshalb nicht rechtzeitig zu den Trainings in der Schweiz anreisen. Das Reglement besagt: Ohne Abfahrtstraining kein Start beim Rennen. Doch nun hat die Jury dem Abfahrtsweltmeister eine Sondergenehmigung erteilt.
Kriechmayr bekommt am Freitag quasi sein eigenes Training. Um 9:45 Uhr geht er auf die Strecke und stoppt sofort ab. Danach kann er das Rennen (Start 12:30 Uhr, LIVE-Ticker >>>) bestreiten.
FIS-Renndirektor Markus Waldner erklärt, es gebe keine Regel, wonach ein Rennläufer volle Trainingsläufe hinter sich bringen müsse. Er müsse nur auf der Liste stehen und aus dem Starthaus fahren, dann könne er den Lauf sofort abbrechen.
"Das ist Willkür!"
Das finden die Schweizer und die Franzosen gar nicht toll. Laut "Blick" haben Tom Stauffer, Chefcoach der Schweizer Männer, und der französische Teamleiter Protest eingelegt. Stauffer sagt: "Grundsätzlich müssen wir die Entscheidungen der Jury akzeptieren. Aber es ist für die Zukunft gefährlich, wenn Reglemente einfach so verändert werden."
Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann poltert: "Das ist Willkür und öffnet alle Türen für weitere Sonderwünsche. Diese Entscheidung ist absolut nicht in Ordnung."
Waldner verteidigt sich: "Wir haben nicht so entschieden, weil es Herr Kriechmayr ist, der ein Weltmeister ist und hier gewonnen hat. Wir würden für jeden Läufer so entscheiden, weil wir in sehr komplizierten Covid-Pandemie-Zeiten leben. Wir wollen vermeiden, dass ein Läufer nicht starten kann wegen diesem verdammten Covid."
ÖSV-Rennsportleiter Andreas Puelacher sagt: "Es ist eine Regel, die die Jury machen kann. Es ist regelkonform. Die FIS hat für den Sport entschieden und für den Athleten. So etwas kann jetzt permanent passieren."