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Mayer vor Bormio: "Schwierigste Abfahrt"

Vorjahressieger blickt mit viel Respekt dem Ritt auf der "Bestie" entgegen:

Mayer vor Bormio: Foto: © GEPA

Die Weihnachtspause für die Abfahrer ist kurz! Und nach dem Fest wartet auf die Ski-Herren in Bormio eine besondere Herausforderung.

"Das ist die schwierigste Abfahrt, die es in dieser Saison gibt", blickt Matthias Mayer in der "Krone" mit Respekt Richtung "Stelvio". Dabei hat der Kärntner gute Erinnerung an die "Bestie", wie sie vom Zielraumsprecher genannt wird. 2020 gewann er das Abfahrtsrodeo auf der WM-Piste von 2005 - vier Hundertstel vor seinem Teamkollegen Vincent Kriechmayr.

Der Weltmeister gesteht: "Die Vorfreude auf Bormio ist nie groß. Auch bei mir nicht, obwohl ich dort ein paar Mai gut gefahren bin. Aber das ist so fordernd. Daher: Zurückhalten beim Feiertagsessen - zuviel Gepäck darfst beim Fahren nicht haben."

Die 3.270 Meter vom Start bis ins Ziel seien "zum Fighten, vom Start bis ins Ziel", so Kriechmayr.

Mayer ergänzt: "Bormio ist ganz anders als Gröden. Noch viel ruppiger, technisch schwieriger, herausfordernder."

Rot-weiß-rote Sternstunde und Rekordsieger

Für die ÖSV-Herren war die Stelvio meist ein guter Boden. Seit 1993 ist Bormio Teil des Ski-Weltcups - in den bisherigen 28 Abfahrten auf der Stelvio kam der Sieger 14 Mal aus Österreich. Wobei in den letzten Jahren ein Hausherr der Chef am Berg war: Dominik Paris gewann von 2012 (ex-aequo-Sieg mit Hannes Reichelt) bis 2019 fünf Mal in Folge!

Eine rot-weiß-rote Sternstunde gab es 1998, als Hermann Maier einen ÖSV-Sechsfachsieg anführte.

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