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Stefan Eichberger: "Mehr Schmerzen kannst du einem nicht zufügen"

Der ÖSV-Abfahrer bereitet sich in Chile auf seine Comeback-Saison vor. Die Zeit ohne dem Skifahren war keine einfache für den Steirer.

Stefan Eichberger: "Mehr Schmerzen kannst du einem nicht zufügen" Foto: © GEPA

Stefan Eichberger ist im ÖSV-Speedteam einer der wenigen jüngeren Hoffnungsträger.

Der 25-jährige Steirer startete vergangene Saison mit den Rängen sechs und sieben in Beaver Creek in die Weltcup-Saison, ehe er sich in Gröden einen vorderen Kreuzbandriss im rechten Knie sowie einen Meniskusriss zuzog.

"Der Winter war extrem lang und hart", erklärt Eichberger nun im Gespräch mit der "Krone".

Eichbergers Schmerzen? "Eine Katastrophe"

Die Schmerzen seien anfangs kaum auszuhalten gewesen, so der Abfahrer: "Die ersten eineinhalb Monate habe ich starke Schmerzen gehabt, das war eine Katastrophe."

Zu allem Überfluss kam auch noch das emotionale Leid dazu, den Kollegen im TV zusehen zu müssen: "Ich musste den Teamkollegen zuschauen – in Wengen, in Kitzbühel, bei Olympia. Mehr Schmerzen kannst du einem Sportler nicht zufügen."

Volles Vertrauen ins Knie

Mittlerweile hat Eichberger die Leidenszeit jedoch überwunden. Beim ersten Trainingslager in Chile hat er wichtige Pistenkilometer sammeln können.

"Ich habe die Trainingswochen genutzt, da waren gute Dinge dabei, es hat sich sofort gut angefühlt", hat der Steirer wieder volles Vertrauen in sein Knie. "Ich möchte es auf Schnee fast schon übertreiben. Das ist ein gutes Zeichen."

Ist Podest möglich?

Gemeinsam mit Vincent Kriechmayr und Daniel Hemetsberger wurde Eichberger zuletzt nach Südamerika zurückzitiert. Dort arbeitet das Trio nun am Feinschliff für die ersten Speedrennen der Saison in den USA Ende November.

"Ich nähere mich aber langsam den 100 Prozent an", ist Eichberger zuversichtlich. Was in der Comeback-Saison möglich ist, sei aktuell schwer vorherzusagen.

"Letzte Saison war ich vor meiner Verletzung schon ganz nahe am Podest dran. Auf Vergangenem darf man sich aber nicht ausruhen. Schon gar nicht nach einer schweren Verletzung", so der 25-Jährige, für den es privat im Sommer wie am Schnürchen lief.

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