Schwarz schrammt im Wengen-Slalom am Podest vorbei

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Marco Schwarz verpasst beim Slalom in Wengen das Podest als Siebenter um 8/100 Sekunden.

Den Sieg holt sich wie im Vorjahr der Franzose Clement Noel vor dem Norweger Henrik Kristoffersen (+0,40 Sekunden) und Alexander Khoroshilov (+0,83) aus Russland.

Fabio Gstrein verbessert sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang vom 26. auf den 12. Platz. Marc Digruber, als 30. gerade noch ins Finale gerutscht, wird unmittelbar vor Manuel Feller 19.

Neben dem Slalom-Weltcup führt Kristoffersen nun auch im Gesamt-Weltcup. Mit 691 Punkten verdrängt er Alexis Pinturault (613) von der Spitze. Der Franzose scheidet im zweiten Durchgang aus.

Michael Matt scheidet bereits im ersten Durchgang nach wenigen Toren aus. Auch Johannes Strolz scheitert.

Ergebnis des Wengen-Slaloms>>>

Statistik: Siegerliste des Wengen-Slaloms>>>

Zweiter Saisonsieg für Noel

Für Noel war es der zweite Saisonsieg nach Zagreb und der insgesamt fünfte Slalomerfolg im Weltcup. Zuletzt hatte in diesem Winter mit Madonna und Adelboden zweimal der Schweizer Daniel Yule gewonnen, der am Sonntag vor Heimpublikum Fünfter wurde.

In der Disziplinwertung liegt Kristoffersen als Führender 62 Punkte vor Noel und 67 vor Yule. Kristoffersen übernahm damit auch wieder die Leaderposition im Gesamtweltcup vom Franzosen Alexis Pinturault, der Sonntag im zweiten Durchgang ausschied.

Noel hat den Druck gemanaged

"Es ist immer schwierig, den Druck zu managen. Ich bin glücklich, es geschafft zu haben", sagte Noel, der zuletzt in Adelboden als Halbzeitzweiter im Finale ausgeschieden war.

"Ich habe gesehen, dass Clara gewonnen hat. Ein guter Tag für das französische Team", meinte er mit Blick auf dem Parallel-Riesentorlauf der Damen in Sestriere und den Sieg seiner Landsfrau Clara Direz. Im Vorjahr gewann Noel nach Wengen auch in Kitzbühel, das wollen nicht nur die Österreicher heuer verhindern.

Stimmen

Marco Schwarz: "Es ist schon ärgerlich - 8 Hundertstel aufs Podest... Im 2. Durchgang war es vielleicht eine Spur zu wenig Attacke. Das sind dann die paar Hundertstel, die es aufs Podest ausmachen. Wenn 8 Hundertstel aufs Podest fehlen, darf man sich nicht zu viel ärgern. Natürlich ist es zum Ärgern - aber ich freue mich jetzt auf die Heimrennen."

Manuel Feller: "Ich trau mich schon gar nicht mehr hergehen - weil ich immer den gleichen Blödsinn erzählen muss. Ich will den Leuten nicht auf den Sender gehen. Ich fange gut an, aber je müder ich werde, desto schwieriger wird. Wenn du körperlich müde wirst, ist im Schädel auch nicht mehr alles frisch. Es braucht im Moment einfach extreme Fokussierung, damit das alles funktioniert."

Fabio Gstrein: "Es kann schnell in die andere Richtung auch gehen. Ich bin mit meiner Leistung im Moment sehr zufrieden und probiere darauf aufzubauen. Auf die Heimrennen freue ich mich schon richtig."


Textquelle: © LAOLA1.at

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