Herren-Kombination in Hinterstoder abgesagt

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Die Befürchtungen der Veranstalter und Fans haben sich bewahrheitet: Die für Freitag geplante Kombination der Herren in Hinterstoder muss abgesagt werden.

Grund dafür sind die Wetterkapriolen in Oberösterreich: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag fegte Sturm "Bianca" über Hinterstoder hinweg und brachte Neuschnee sowie Regen, durch den der untere Teil der Strecke stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Weil auch die Prognosen für den weiteren Tag nicht gut sind, hat man sich frühzeitig für eine Absage entschieden.

Nun wird an einem alternativplan gearbeitet. Der Super-G soll planmäßig am Samstag gefahren werden. Die Kombination soll am Sonntag nachgetragen werden, der Riesentorlauf würde auf Montag verlegt.

"Das positives Signal von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ist, dass er alle drei Rennen hier durchführen will – auch wenn es am Montag ist", erklärt FIS-Renndirektor Marcus Waldner im ORF-Interview.

"So wie es mir geschildert worden ist, ist die schnelle Absage richtig", sagt Österreichs Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher.

Er sprach von 15-20 Zentimeter Neuschnee und Windverfrachtungen im oberen Teil der Piste. "Das wäre viel Arbeit gewesen." Die Situation im unteren Abschnitt war allerdings dramatischer. "Dort hat es die ganze Nacht geregnet und dann noch draufgeschneit - also abgedeckt. Sie bringen die Piste unmöglich her, es geht nicht."

Nachtrag am Montag?

Ob und wann und die letzte von drei Saison-Kombinationen nachgetragen wird, steht noch nicht fest. Eine Option ist offenbar, das Rennen am Montag nachzutragen.

Wie der Internationale Skiverband (FIS) mitteilt, würde derzeit an einem neuen Dreitages-Programm gearbeitet, um den dritten und letzten Kombinationswettkampf doch noch auf der Höss austragen zu können. Die FIS kündigt eine Entscheidung um Freitag-Mittag an.

Wird die Kombination nicht doch noch in Hinterstoder ausgetragen, scheint ein Nachtrag unwahrscheinlich. Nächste Woche in Kvitfjell stehen nur Speed-Rennen an, die Woche darauf in Kranjska Gora Technik-Rennen. Schon die Suche nach einem Ersatz für den in der Vorwoche ausgefallenen Japan-Slalom gestaltet sich schwierig.

Der Franzose Alexis Pinturault würde dann nach nur zwei Rennen zum insgesamt sechsten Mal als Kombinations-Sieger und damit mit der Auszeichnung für den quasi komplettesten Skifahrer dastehen.

Der Franzose führt aktuell 68 Punkte vor Aleksander Aamodt Kilde. Matthias Mayer hat als Vierter mit 80 Punkten Rückstand noch Chancen auf die kleine Kugel.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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