Abfahrt in Gröden wegen Regens abgesagt

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Es war aufgrund der Wetterprognose zu befürchten: Die Abfahrt in Gröden muss abgesagt werden.

Schneefälle über Nacht und anhaltender Niederschlag am Morgen machen ein Rennen unmöglich. Die Entscheidung fällt bereits früh. Zunächst wird entschieden, dass der Start zum Super-G-Start hinunterverlegt wird.

Aber auch der Ersatzplan hält nicht. Um kurz nach 9 Uhr gibt die Jury die Absage des Rennens bekannt.

Keine Aussicht auf Besserung

In der Nacht auf Samstag gingen im oberen Abschnitt der Saslong um die 20 Zentimeter Neuschnee nieder, auch am Vormittag schneite es noch, während es im Zielbereich regnete.

Durchgehend wurde auf der Piste auch mit Maschinen gearbeitet, letztlich zeichnete sich aber für den weiteren Tag kein günstiges Wetterfenster ab.

"An ein Rennen ist nicht zu denken"

"Die Piste ist so aufgeweicht, dass an ein Rennen nicht zu denken ist", meinte Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher. Da sich auch für den weiteren Tag kein günstiges Wetterfenster abzeichnete, kam die Absage recht früh.

Wie der Ski-Weltverband (FIS) mitteilte, werde später informiert, wo das Rennen nachgetragen werden soll. Erste Option soll Bormio sein>>>

"Heute nicht durchführbar"

Die Gröden-Abfahrt hätte am Samstag um 11.45 Uhr über eine bereits verkürzte Strecke gestartet werden sollen. "Bei den Wetterbedingungen, die da vorgeherrscht haben letzte Nacht, und wie es jetzt schneit, da wird die Piste einfach sehr darunter gelitten haben", erläuterte Hannes Reichelt.

Schon am Freitag hatte hartnäckiger Nebel immer wieder den Super-G verzögert und letztlich zum vorzeitigen Abbruch nach 48 Läufern geführt, womit das Ergebnis aber gültig war. Gewonnen hatte Vincent Kriechmayr.

"Ich denke nicht, dass es heute durchführbar war", meinte der Vortagessieger über die Absage. Die Chance auf ein Speed-Double in Gröden blieb Kriechmayr somit verwehrt.

Franz trauert um "geilsten Stopp im Weltcup"

"Nachdem es gestern schon permanent reingeregnet hat und im Wissen, wie die Piste gestern schon ausgeschaut hat, war uns schon klar, dass es heute sehr schwierig wird", befand Max Franz, der nach Platz 36 im Super-G noch eine Rechnung mit der Saslong begleichen wollte.

"Die Entscheidung ist auf jeden Fall richtig", stellte er aber klar, "es ist halt sehr schade. Es ist für mich der geilste Stopp im Kalender im Jahr, und nach dem gestrigen Resultat wäre ich heute natürlich gern gefahren." Wichtig sei aber, dass nichts passiert. "Da sind wir eigentlich das Wochenende sehr gut davongekommen."



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