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Weltcup-Rückkehr für Leitinger ungewiss
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Wie eng Glück und Pech beieinanderliegen musste ÖSV-Ass Roland Leitinger nur wenige Tage nach dem Weltcup-Auftakt in Sölden miterleben.
Beim Riesentorlauf-Training nach Rang zwei im Ötztal (Bild) zog sich der Salzburger einen Riss des Kreuzbandes im rechten Knie zu - den insgesamt dritten seiner Karrie, an gleicher Stelle wie bei seinem letzten Kreuzbandriss 2018.
Im Gespräch mit den "SN" ließ der Pechvogel tief blicken und schloss eine "Rückkehr um jeden Preis" aus.
"Nach meinem ersten Kreuzbandriss, da war mir klar: Ich kämpfe mich auf jeden Fall zurück", sagt Leitinger in der Salzburger Tageszeitung. Die Sichtweise habe sich aber mittlerweile verändert: "Wenn ich höre, dass die Leute sagen: Du kommst auf jeden Fall stärker zurück als vorher, dann kann ich nur sagen: Das ist Blödsinn."
Die bereits erlittenen Verletzungen machen die Heilung nicht einfacher: "Ich bin auf Krücken angewiesen, das ist die Realität. Wenn das Knie schon geschädigt war, dann geht das alles nicht so einfach."
Momentan arbeitet 30-Jährige mit zwei Physiotherapeuten an der möglichen Rückkehr. Druck macht sich Leitinger keinen: "Ich möchte zunächst einmal gesund werden, das ist das Wichtigste für mich. Dann sehen wir weiter."