Kriechmayr feiert Heimsieg in Saalbach-Abfahrt

Kriechmayr feiert Heimsieg in Saalbach-Abfahrt
 

Heimsieg für Vincent Kriechmayr! Der Doppel-Weltmeister aus Oberösterreich gewinnt die Abfahrt in Saalbach-Hinterglemm und feiert seinen neunten Weltcupsieg, den dritten in der Abfahrt.

Nach dem Abbruch der Abfahrt am Freitag herrschen am Samstag traumhafte Bedingungen auf der WM-Strecke von 2025, Kriechmayr nützt Startnummer eins perfekt aus und gewinnt nach einer fehlerfreien Fahrt 0,17 Sekunden vor dem Schweizer Beat Feuz. Mit Matthias Mayer auf Rang drei (+0,27) landet ein weiterer Österreicher am Podest.

Mayer büßt im Abfahrtsweltcup damit Punkte auf Feuz ein, der nun mit 68 Zählern Vorsprung auf den Kärntner in die letzte Saison-Abfahrt beim Finale in Lenzerheide geht.

Dominik Paris, Dritter im Abfahrts-Weltcup, belegt Rang vier (+0,42). Max Franz - zeitgleich mit Marco Odermatt (SUI) auf Rang fünf (+0,79) und Otmar Striedinger (+0,85) auf Rang sieben sorgen für ein starkes ÖSV-Ergebnis, Daniel Danklmaier und Daniel Hemetsberger landen auf den Rängen 14 und 16.

Routinier Hannes Reichelt steht aufgrund von Knie-Schmerzen nicht am Start und gibt im Zielraum das vorzeitige Ende seiner Saison bekannt.

Ergebnis der Abfahrt in Saalbach-Hinterglemm>>>

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Kriechmayr: "Wenn's läuft, dann läuft's"

Kriechmayr gewann zum erst dritten Mal in der "Königsdisziplin" im Weltcup. "Es geht immer besser, aber es war eine sehr gute Fahrt", sagte der Doppelweltmeister von Cortina d'Ampezzo nach seinem bewerbübergreifend fünften Triumph der Saison.

"Ich wollte das schon bestätigen, nicht dass eine Kritik aufkommt, dass ich ein Zufallsweltmeister bin", sagte Kriechmayr nach seinem nun ersten Weltcup-Abfahrtssieg in diesem Winter. "Wenn's läuft, dann läuft's, und derzeit läuft es nicht schlecht."

Mayer rechnet nicht mehr mit Kugel

Mayer fuhr zum siebenten Mal 2020/21 aufs Podium, setzte Feuz im Kugelkampf aber nicht wie erhofft zu. "Es ist theoretisch noch möglich, aber im Grunde ist der Abfahrtsweltcup, glaube ich, weg. Der Beat lässt sich das sicherlich nicht mehr nehmen", glaubte Mayer nicht, dass der konstante Schweizer die Sache "noch vergeigen" wird.

Österreichs Männer haben die Abfahrtswertung seit 2012 (Klaus Kröll) nicht mehr gewonnen. "Ich kann recht locker ins letzte Rennen gehen", meinte Mayer.

Feuz nach Missgeschick aufs Podest

Feuz wollte noch keine Gratulationen annehmen. "Da gibt es zu viele Beispiele, die ich erwähnen könnte. Da ist noch sehr vieles offen." Er kam nach einem "Missgeschick" beim Anschieben und sieben Zehntel Rückstand nach knapp 19 Sekunden immer besser in Schwung.

"Die Aufholjagd hat es auch gebraucht", erklärte Feuz. "Ich habe den Stock verloren beim ersten und zweiten Stockschub und dann sogar den kleinen Finger aus dem Handschuh verloren."

Die erste Saalbach-Abfahrt war am Freitag zunächst lange unterbrochen und wegen anhaltenden Schlechtwetters schließlich abgesagt worden. Am Sonntag steht bei dem letzten Wintersport-Weltcup-Event auf österreichischem Boden in dieser Saison noch ein Super-G auf dem Programm (10.30 Uhr). Dann könnte Kriechmayr nach zwei WM-Goldenen auch Glaskristall für den Saisonbesten in dieser Disziplin in Empfang nehmen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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