Leitinger erstmals am Podest: Ihm vergönnt's jeder

Leitinger erstmals am Podest: Ihm vergönnt's jeder Foto: © GEPA
 

Roland Leitinger hat mit seinem Podestplatz beim Saisonauftakt in Sölden gleich mal Druck vom ÖSV-Team genommen.

Seine Teamkollegen stellen sich bei ihrem neuen Podestfahrer mit Gratulationen ein. Es gibt kaum einen, der Leitinger den ersten Riesentorlauf-Stockerlplatz seiner Karriere nicht vergönnt und dann noch dazu bei einem Heimrennen.

"Herzliche Gratulation Roli zu seinem ersten Podestplatz – unglaublich", sagt Manuel Feller, der bei der Siegerehrung lautstark für seinen Teamkollegen applaudierte. "Roli hat auch schon extrem viel durchgemacht", spricht er Leitingers Verletzungshistorie an.

Der Tiroler hofft, dass bei Leitinger nun der Knopf aufgegangen ist. "Letztes Jahr beim Brendi (Stefan Brennsteiner, Anm.) war es auch schon so, wenn es einmal aufgeht, kann dich das richtig beflügeln. Ich hoffe, dass das bei Roli jetzt auch so ist."

Bisher ist die Karriere von Leitinger noch nie richtig in Schwung gekommen, zwei Kreuzbandrisse sowie über Jahre immer wieder auftretende massive Rückenprobleme waren die unerwünschten Bremsschwünge. Acht Top-Ten-Plätze im Weltcup hat er nun zu Buche stehen, 2019 im Parallel-Riesentorlauf von Alta Badia stand er als Dritter das einzige Mal vor Sölden auf dem Podest. Im Riesentorlauf hatte es zweimal zu sechsten Rängen als beste Platzierungen gereicht.

"Roli hat sich das mehr als verdient. Ich freue mich richtig für ihn. Er hat einige Rückschläge gehabt und hat sich immer wieder zurückgekämpft", weiß Matthias Mayer.

Vorahnung von Puelacher beim Gondelfahren

Leitingers Zimmerkollege Stefan Brennsteiner zollt Respekt für die Leistung auf dem anspruchsvollen Hang am Rettenbachferner. "Richtig cool, dass er das runtergebracht hat. Gerade hier in Sölden, da wird es hinten raus immer dunkel. Das hat er richtig gut gemacht", sagt "Brendi", der selbst im zweiten Lauf ausschied.

Auch von ÖSV-RTL-Trainer Mike Pircher gibt es Lob für Leitinger. "Er hat das bravourös gemeistert, vor allem im 2. Durchgang mit der Sicht und auch vom Kopf her. Ich bin echt happy, dass er so eine coole Socke ist. Er war das erste Mal in Führung, da weiß man nie, wie einer reagiert. Aber er ist cool geblieben und scheinbar zeigt er keine Nerven."

ÖSV-Herren-Cheftrainer Andreas Puelacher hat bereits in der Früh beim Gondelfahren gespürt, dass es der Tag von Leitinger werden könnte. "Der Leiti war für mich aus unserem Team der Favorit. Den Hang mag er, diese Schnee-Bedingungen liebt er, ich habe ihm das Podium zugetraut." Es sei "wunderschön", so in die Saison zu starten, das Podium von Leitinger sei "ein Wahnsinn".

Nach einem Jahr Geisterrennen sind die Fans zurück im Ski-Weltcup. Fan-Pics vom Gletscher:

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