"Natürlich war es immer ein Ziel, wieder auf Skiern zu stehen, mit der Zeit ist es aber in Weite ferne gerückt. Ich wollte zuerst ein beschwerdefreies Leben haben, das ist viel wichtiger als das Skifahren."
Das Ziel, wieder auf Skiern zu stehen, half dem Riesentorlauf-Spezialisten durch die schwere Zeit. Wobei zwischendurch beim 24-Jährigen auch Gedanken ans Karriereende aufkamen.
"In der Zeit, als auch die Ärzte nicht wussten, was los ist, habe ich schon kurz gedacht, wie es jetzt weitergehen soll. Natürlich war es immer ein Ziel, wieder auf Skiern zu stehen, mit der Zeit ist es aber in weite Ferne gerückt. Ich wollte zuerst ein beschwerdefreies Leben haben, das ist viel wichtiger als das Skifahren."
Comeback in Sölden: "Ich will es genießen"
Mittlerweile ist Feurstein wieder beschwerdefrei. Auf dem Rettenbachferner gibt der Vorarlberger am Sonntag sein Weltcup-Comeback, nachdem er aufgrund der teils unerträglichen Kopfschmerzen die gesamte Saison 2020/21 verpasste.
Die körperlichen Defizite, die nach Monaten ohne Training entstanden sind, hat er längst wieder aufgeholt. "Ich fühle mich fit und bereit für Sonntag", sagt Feurstein.
Bei seinem insgesamt neunten Weltcup-Start peilt der Vorarlberger auf dem Rettenbachferner die Qualifikation für den 2. Durchgang an, wobei Platzierungen am Sonntag Nebensache sind.
"Ich will es auf der einen Seite genießen, auf der anderen Seite bin ich aber Rennfahrer genug, damit ich nicht nur zum Spaß da bin, ich will die beste Leistung zeigen", sagt Feurstein. "Aber ich bin einfach überglücklich, dass ich da bin."