Schladming fürchtet keinen "Hirscher-Knick"

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Schladming ist bereit für das legendäre Nightrace am Dienstag (ab 17:45 Uhr im LIVE-Ticker).

"Die Piste ist in einem Topzustand", berichtet Hans Grogl am Montag der APA. Von einem erkennbaren Zuschauerrückgang im Jahr eins nach Marcel Hirscher geht der Chef des Organisationskomitees nicht aus.

"Der eine oder andere absolute Hirscher-Fan wird vielleicht nicht kommen, aber das wird man nicht merken."

Mit 40.000 offiziell gezählten Besuchern rechnet man in Schladming. Das wären also nur marginal weniger als in den vergangenen Jahren, als der dreifache Schladming-Gewinner Hirscher noch aktiv war.

Seinen letzten Sieg im steirischen Ennstal feierte Hirscher, der im September 2019 sein Karriereende verkündet hatte, vor einem Jahr. Siegerliste Schladming >>>

"Einem Spektakel steht nichts im Weg"

Geboten sollen die Besucher am Dienstagabend wieder eine Sportveranstaltung der Extraklasse bekommen. "Einem Spektakel steht nichts im Weg", betont Grogl nach den letzten Vorbereitungsarbeiten.

Die Tribünen seien fertig, dazu alle wichtigen sonstigen infrastrukturellen Aufbauten. Am Montag seien ohne Auflagen alle behördlichen Abnahmen erfolgt. Die Piste sei durch eine stabile Inversionswetterlage in den vergangenen Tagen "knackig", wie es der OK-Chef formuliert. "Die Herren von der FIS sind ganz begeistert."

Parallelrennen auf Planai kein Thema

Auch in naher Zukunft wird Schladming das wohl schillerndste Ein-Tages-Event im Weltcup-Kalender bleiben. Ein zusätzliches Parallelrennen auf dem Zielhang der Planai durchzuführen, wäre prinzipiell interessant und "eine große Herausforderung", sei derzeit aber nicht vorstellbar. "Das ist bei diesem Zeitfenster ungünstig", meint Grogl.

Vor Schladming ist Kitzbühel, nach Schladming übersiedelt der Weltcup-Tross nach Garmisch-Partenkirchen. Dort findet am Donnerstag nach dem Nightrace-Dienstag normalerweise schon das Abfahrtstraining für die Herren statt. Dass die Garmisch-Rennen auf einen anderen Termin wandern, sei momentan nicht abzusehen, sagt Grogl.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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