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Krimi um Abfahrts-Kugel! "Eine sehr enge Partie"
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Der Kampf um die Abfahrts-Kugel wird bei den Männern wie erwartet zum Krimi.
Matthias Mayer verringert als bester der Topfahrer mit Platz drei in der ersten Abfahrt in Kvitfjell den Rückstand im Disziplinen-Weltcup auf den Führenden Aleksander Aamodt Kilde auf 28 Punkte, Olympiasieger Beat Feuz liegt 25 Zähler vor ihm. Weltcup-Stände >>>
"Es ist ein sehr, sehr enge Partie. Am Samstag brauche ich noch einmal eine gute Attacke da runter. Und wenn es dann in Frankreich um die Kugel geht, auf einer Strecke, die wir alle nicht kennen, wird das sicherlich sehr spannend", sagt der Kärntner.
Nach der zweiten Abfahrt in Kvitfjell am Samstag (11:30 Uhr im LIVE-Ticker) steht nur noch jene beim Weltcup-Finale in Courchevel/Meribel auf dem Programm.
Mayer: "Es geht mehr um das Erlebnis"
Im Moment sei aber auch nicht so entscheidend, wie es dann letztlich ausgehen wird. "Enge Rennen auf so einem Niveau sind das Coolste, das es gibt. Ich bin da, um um Siege mitzufahren, aber es geht mehr um das Erlebnis im Sport und den engen Kampf, den wir haben."
Freilich könnten am Ende die sieben Hundertstelsekunden Vorsprung auf Feuz und acht auf Kilde in der ersten Kvitfjell-Abfahrt viel wert sein. Wenn man die zwei schlage, könne man schon mit dem Sieg spekulieren, gesteht Mayer ein. Aber dann kamen noch die Ex-aequo-Sieger Niels Hintermann und Cameron Alexander.
"Niels hat uns im Mittelteil abgezockt, das ist zum Analysieren. Dass die jungen Kanadier stark sind, haben wir gewusst, aber mit Startnummer 39 zu gewinnen, ist ein Wahnsinn. Der mag den Hügel, er hat das gewaltig umgesetzt, ich glaube, mit ihm hat niemand gerechnet. Gratulation", so Mayer.