Am Mittwoch ließ Kriechmayr in Österreich laut ÖSV-Männer-Cheftrainer Andreas Puelacher noch einen weiteren Coronatest durchführen.
"Wenn der negativ ist, kriegen wir von der Behörde hoffentlich die Genehmigung, dass er anreisen kann. Die Zeit gibt die Behörde vor, das müssen wir wirklich abwarten. Es gibt da keine Ausnahme, auch für den Vinc nicht. Ich hoffe, dass wir das so schnell wie möglich hinbekommen", sagte Puelacher am Nachmittag. Keine zwei Stunden später lag das offizielle Okay vor, Kriechmayr reiste Richtung Schweiz.
Kriechmayr schon am Sonntag negativ
Am Sonntag sei Kriechmayr schon negativ gewesen, die vorgegebene Quarantänedauer von fünf Tagen müsse der Sportler jedoch unbedingt einhalten, wurde dem ÖSV von den Landesgesundheitsbehörden in Oberösterreich und Salzburg mitgeteilt. In Obertauern in Bezirk St. Johann im Pongau hat Kriechmayr eine Wohnung.
Die Türe, doch zumindest eine Abfahrt in Wengen bestreiten zu können, sei für Kriechmayr nicht zu. Die FIS-Jury, die darüber letztlich entscheiden muss, und die Trainer der anderen Nationen seien möglichen Optionen nicht abgeneigt, sagte Puelacher. "In dieser schwierigen Zeit (...) sollte man einem Sportler, egal woher er kommt, von der FIS die Möglichkeit bieten, dass er eventuell die Abfahrt fahren könnte. Man soll im Sinne des Sportlers und auch im Sinne des Sports entscheiden", betonte der Tiroler.