Veith in Crans Montana auf dem Podest

Veith in Crans Montana auf dem Podest Foto: © GEPA
 

Anna Veith landet auch im ersten Super-G nach den Olympischen Spielen auf dem Podest.

In Crans Montana muss sich die Silbermedaillen-Gewinnerin nur Tina Weirather (LIE) um 0,36 Sekunden geschlagen geben, Wendy Holdener (SUI) fährt mit Nummer 31 auf Rang drei (+0,38). Zweitbeste ÖSV-Dame ist Christine Scheyer auf Platz sechs (+0,57), Stephanie Brunner belegt Rang acht (+0,68).

Lara Gut muss als Siebente die Führung im Disziplinen-Weltcup an Weirather abgeben.

Die Liechtensteinerin führt vor dem letzten Super-G der Saison 46 Punkte vor Gut.

Cornelia Hütter fährt auf Rang 12 (+0,87) und Weltmeisterin Nicole Schmidhofer belegt Platz 20 (+1,07).

Nadine Fest sammelt mit Rang 24 die ersten Weltcup-Punkte in dieser Saison, Tamara Tippler, Stephanie Venier und Ricarda Haaser landen auf den Plätzen 26, 28 und 29.

Olympiasiegerin Ester Ledecka ist nicht am Start, die Tschechien war am Samstag im Weltcup-Parallel-Riesentorlauf der Snowboarder in der Türkei im Einsatz. Mikaela Shiffrin und Lindsey Vonn verzichten ebenfalls auf ein Antreten in Crans Montana.

Ergebnis des Super-G in Crans Montana >>>

Das Rennen fand wegen der von den Organisatoren nicht zu bewältigenden Neuschneemengen der Vortage auf verkürzter Strecke statt. Gestartet wurde vom Präsidentenbuckel, womit der schwere obere Teil wegfiel und die Fahrzeit nur etwas mehr als eine Minute betrug.

Weirathler mit Europacup-Erfahrung zum Sieg

Weirather bestritt am Mittwoch sogar den Europacup-Super-G auf derselben Piste, um optimal vorbereitet zu sein. "Das ist der schwierigste Hang im ganzen Jahr, deshalb wollte ich hier unbedingt den Europacup fahren", erklärte die Olympia-Dritte und Vizeweltmeisterin.

"Ich habe bisher hier immer etwas total falsch eingeschätzt, aber nicht nur ich, sondern auch die anderen und die Trainer. Den Zielsprung habe ich trotzdem noch unterschätzt, obwohl ich mir die ersten vier angeschaut und deshalb ein bisschen mehr Platz gelassen habe, damit ich enger zum Tor komme", sagte die Tochter von Österreichs Ex-Abfahrtsweltmeister Harti Weirather über die Schlüsselstelle.

Mit dem neunten Weltcup-Sieg, dem siebenten im Super-G, übernahm sie nun auch die Führung im Disziplin-Weltcup, der ihr großes Ziel ist. "Die Kristallkugel ist das Größte, was es in unserem Sport zu gewinnen gibt. Olympia ist nur ein Rennen, das ist auch Glückssache. Die Kugel zu holen, das ist keine Glückssache", betonte Weirather, die mit 46 Punkten Vorsprung auf die Schweizerin Lara Gut (Siebente in Crans Montana) in den letzten Super-G beim Weltcup-Finale in Aare startet.

Veith: "Hundertstel auf meiner Seite"

Als Holdener dann mit Nummer 31 kam, mussten Weirather und Veith noch einmal zittern. Letztlich fehlten der Olympia-Zweiten in der Kombination nur zwei Hundertstel auf Platz zwei. "Heute waren die Hundertstel auf meiner Seite", meinte Veith, die den neuerlichen Olympia-Sieg in Südkorea nur um eine Hundertstel verpasst hatte. Holdener war aber auch mit dem dritten Rang vollauf zufrieden. "Ich wollte das Limit suchen, um zu wissen, was morgen geht. Ich hätte nie gedacht, dass es so gut ausgeht", lautete das zufriedene Resümee der 24-Jährigen.

Weltmeisterin Nicole Schmidhofer musste sich nach einem ähnlich schweren Fehler wie Veith nach dem Zielsprung mit Platz 20 begnügen. "Das Tempo war dort ein bisschen höher als beim Besichtigen. Ich bin zu frech drauf gefahren. Anna hat dort den Sieg vergeben. Das ist ein eindeutiger Fehler von uns allen beim Besichtigen. Das ist enttäuschend und ärgerlich", gab sich die Steirerin selbstkritisch.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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