Verärgert! Neureuther ruft FIS-Chef an

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Eine WM-Premiere, die lange in Erinnerung bleiben wird. Die Parallelbewerbe bei der Ski-WM sorgen für viel Aufregung.

Katharina Liensberger wird nachträglich zur Weltmeisterin erklärt, zuvor sorgt die Kurssetzung für Unmut und Diskussionen. Auch bei prominenten Zuschauern, wie etwa Felix Neureuther.

Der frühere deutsche Ski-Star und nunmehrige TV-Experte regte sich über die unterschiedlich schnelle Kurssetzung dermaßen auf, dass er kurzerhand während der Live-Übertragung der ARD zum Handy griff und bei FIS-Rennchef Markus Waldner durchklingelte. Als dieser am Dienstag nicht abhob, schrieb Neureuther ihm nach eigenen Angaben eine Nachricht, um sich zu beschweren.

Neureuther wollte Umsetzung des Kurses

Neureuther forderte Waldner auf, den langsamen Kurs leicht zu verändern und damit ähnlich schnell zu machen.

In der TV-Übertragung übte er Kritik: "Das ist keine Werbung für den Skisport. Eine Katastrophe. Ich will so ein Format nicht bei einer WM sehen."

Wie er danach erzählte, antwortete ihm der FIS-Rennchef dann tatsächlich während des Rennens mit einer Nachricht, in der er angab, dass eine Kursveränderung nicht möglich sei und er den Wettkampf schon als fair erachte. Überzeugt hatte er Neureuther damit nicht.

Waldner zerknirscht: "Es war nicht fair"

Waldner gab sich beim Team Captains Meeting zerknirscht.

"Es war nicht fair. Wir sind nicht glücklich", sagte der Rennchef mit Blick auf den schnelleren roten Kurs und die wohl zu geringe Penalty Time. Man lerne mit jedem Parallel-Rennen dazu.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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