Nebel erschwerte auch Hangbesichtigung
Am Dienstag standen für die Super-G- und Kombi-Starter erstmals eine Besichtigung und ein freies Hangbefahren der Speed-Strecke auf dem Programm. Wegen des Nebels war es allerdings nicht möglich, die ganze Länge des Super-G abzufahren. "Ein bisschen haben wir besichtigen können. Aber natürlich, wenn es nebelig ist, sieht man die Wellen nicht ganz so genau. Aber im Großen und Ganzen sind wir trotzdem zufrieden, dass wir die Möglichkeit gehabt haben", meinte Kriechmayr.
Um ein Gefühl für den Hang zu kriegen, sei das freilich zu wenig gewesen. "Da fehlt noch das Tempo", sagte der Oberösterreicher, der am Donnerstag als einer der Favoriten in den Super-G gehen wird. "Es war fester Nebel drin, das Hangfahren war nicht wirklich ernst zu nehmen. Wir haben doch überhaupt keine Sicht gehabt", urteilte Mayer. "Aber es schaut lässig aus. Es geht auch steil runter, vielleicht ist es ein bissl kürzer."
Auch bei Schwarz hinterließ der Hang einen guten ersten Eindruck. "Oben ist es eher auf der technischen Seite, was mir sicher zugutekommt. An die Sprünge habe ich mich ein bissl herangetastet. Es war gut, dass wir einmal runterfahren haben dürfen", sagte der Kärntner, dem es generell trotz der Wetterkapriolen gut in Cortina gefalle. "Das Flair ist sehr, sehr gut, die Umgebung ist wunderschön. Von der Piste ist es noch ein bisschen auf der weicheren Seite. Aber jetzt sollte es kälter werden."