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NEWS
Veith: Darauf kommt es am WM-Hang an
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Ab Montag gehen die Ski-Asse in Cortina d'Ampezzo auf Medaillenjagd. Eine, die den WM-Hang gut kennt, ist Anna Veith.
Österreichs Ex-Ski-Star hat laut eigenen Angaben gute und weniger gute Erinnerungen an Cortina, weiß aber, worauf es ankommen wird.
"Ich habe in Cortina im Jänner 2007 meine ersten Weltcuppunkte eingefahren, zwei Jahre darauf an Ort und Stelle über mein erstes Weltcuppodest gejubelt. Später hatte ich dann meine Kämpfe mit der Abfahrt. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke mit den langgezogenen Kurven ist mir nicht wirklich entgegengekommen, mir waren die technisch schwierigen Strecken mit engen Kurven immer lieber", sagt Veith im Interview mit ihrem Sponsor auf "experience.audi.at".
"Ich finde es auf jeden Fall sehr cool, dass die Weltmeisterschaft in Cortina stattfindet. Gerade im Super-G ist der Hang extrem anspruchsvoll, man muss aufgrund der vielen Wellen und Übergänge taktisch gut eingestellt sein. Aber auch der Riesentorlauf und Slalom werden aufgrund des Geländes sehr herausfordernd."
Ihren ehemaligen Teamkolleginnen traut die dreifache Weltmeisterin durchaus einiges zu. In den Speed-Disziplinen sei "alles offen", so Veith.
"Ramona Siebenhofer hat die Abfahrt in Cortina schon zweimal gewonnen, unsere Damen haben hier durch die Bank gute Teamergebnisse abgeliefert. Sie kennen die Strecke, wissen was zu tun ist. Gerade bei Großveranstaltungen ist die mentale Komponente immer ein Thema. Vielleicht können unsere Asse mit der Tatsache, nicht zwingend in der Favoritenrolle zu sein, mehr anfangen als umgekehrt."
Im Slalom hat Veith Katharina Liensberger auf der Medaillen-Rechnung: "Sie ist heuer im Slalom sehr konstant und stark unterwegs. Sie hat zwar noch kein Rennen gewonnen, aber es ist oft so, dass man zu einer Weltmeisterschaft kommt und gerade dort dieser letzte Schritt gelingt. Ich würde es mir sehr für sie und das gesamte Team wünschen."