Hirscher: "Das schaffe ich die Saison noch"

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Der Podest-Hamster schlägt wieder zu: Marcel Hirscher landet im Wengen-Slalom als Zweiter zum elften Mal in dieser Saison am Podest.

Auf Sieger Henrik Kristoffersen fehlen 0,15 Sekunden. "Es fehlt noch ein bisschen was. Das ist genau das, warum ich nicht locker lasse. Ich möchte wieder gewinnen - und das schaffe ich in dieser Saison schon noch", schickt der Gesamtweltcup-Führende eine Kampfansage Richtung Norwegen.

Den Sieg verpasst habe er mit einem kleinen Fehler im unteren Teil. "Bis dahin war ich schon vorne."

Slalom sorgt für spektakulären Schlusspunkt des verkürzten Wengen-Wochenendes. Die Bilder:

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Der strahlende Sieger heißt einmal mehr Henrik Kristoffersen. Nach Halbzeit-Führung rettet der Norweger mit starkem Finish den Sieg.

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Marcel Hirscher muss sich knapp geschlagen geben! Bei der letzten Zwischenzeit noch voran, fehlen ihm am Ende 0,15 Sekunden - Rang 2!

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Über ein Top-Ergebnis freut sich Christian Hirschbühl: Der Vorarlberger steigert sich im Finale auf Rang 4 - Karriere-High!

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Der Schnee ist der einzige Sieger am Samstag! Die Lauberhorn-Abfahrt 2017 muss abgesagt werden.

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Beeindruckend: Trotz des schlechten Wetters waren tausende Fans an der Abfahrts-Piste dabei.

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Die Kombination in Wengen wird als kurioses Rennen in Erinnerung bleiben.

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Bei stark wechselnden Bedingungen nützt Niels Hintermann die Gunst der Stunde und fährt zu seinem sensationellen Premierensieg.

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Mit ihm jubelt auch Frederic Berthold als Überraschungs-Dritter am Podest.

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Die Favoriten sind chancenlos - so fällt Alexis Pinturault nach Rang 4 im Slalom auf Rang 20 zurück. Die kleine Kugel holt der Franzose dennoch...

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"Die Duelle sind ganz cool"

Sieger Henrik Kristoffersen atmet nach seinem 4. Saisonsieg durch: "Es war ein bisschen enger als in Adelboden. Es ist eine spezielle Strecke und die Kurssetzung war sehr gerade. Mir liegt es mehr, wenn es dreht."

Zum Duell mit Hirscher meint der Norweger: "Marcel ist ein sehr guter Skiläufer. Er fährt mit so viel Aggressivität, mit viel Kraft. Ich fahre mehr mit Gefühl. Ich denke, im Slalom ist es ganz eng. Jetzt schauen wir, was in Kitzbühel kommt. Aber die Duelle sind ganz cool."

"Rennen eine Momentaufnahme"

Marcel Hirscher war nach dem Wengen-Rennen trotz nur 15/100 Sekunden Rückstand auf den Norweger Henrik Kristoffersen nicht überzeugt, dass er diesen beim nächsten Slalom in Kitzbühel nun besiegen könnte.

"Nein. So ein Rennen ist eine Momentaufnahme. Man soll das jetzt auch nicht überbewerten. Er ist gemütlich gefahren heute", meinte der Salzburger.

"Bist deppert, dann ginge was"

Achtmal war Hirscher in diesem Winter in 15 absolvierten Rennen nun schon Zweiter, zweimal gewann er. "Natürlich wäre mir lieber, ich würde die Rennen gewinnen, hätte ich acht Rennen mehr gewonnen, bist deppert, da ginge was", meinte der 27-Jährige lachend.

"Aber Zweiter werden ist natürlich immerhin besser als Dritter werden. Ich glaube von den Punkten her summiert es sich ganz schön."

In Kitzbühel hat Hirscher auf dem Plan, auch den Super-G zu bestreiten. "Wenn die Sonne scheint, ja. Wenn es voll sinnlos gefährlich wird, dann nicht. Für das, dass ich dann 40. werde, steht das Risiko absolut nicht dafür."

Wird hier schon analysiert?

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