Neuer Anlauf in Garmisch
Mit dem Zusatzrennen in Kvitfjell wird es jetzt dort eine Doppelabfahrt geben. Garmisch hatte ein zusätzliches Rennen bisher abgelehnt, Waldner möchte dort aber noch einmal einen Vorstoß machen.
"Jetzt fehlen uns zwei Abfahrten. Das schmerzt schon. Die erste Option, die wir schon gecheckt haben, ist, in Garmisch eine anzuhängen. Aber Freitag ist ein bisschen ein Problem wegen der Fernsehübertragung", sagte Waldner am Samstag im ORF. Auch mit Beaver Creek gibt es Verhandlungen für das Wochenende 11./12. März.
"Eine Lotterie brauchen wir nicht"
Dem Abfahrts-Klassiker am Lauberhorn trauern die Athleten nach.
"Schon ärgerlich, dass wir hier kein Rennen zusammenbringen. Aber wie das Wetter ausschaut und die Bedingungen waren, ist es im Endeffekt gescheiter, weil eine Lotterie brauchen wir nicht. Sonst können wir es uns eh beim Kartenspielen ausmachen", sagte Gröden-Sieger Max Franz, bevor er in Wengen in den Zug nach Lauterbrunnen stieg.
"Beaver Creek wäre cool. Aber schade um Wengen, weil es eine coole Strecke ist." 2004 musste zum zuvor letzten Mal eine Abfahrt in Wengen abgesagt werden.
Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer trauerte dem Rennen ebenfalls nach. "Die Bedingungen beim Training waren gewaltig. Beaver Creek ist eine super Idee, das wäre perfekt für alle", sagte der Kärntner.
Keine Abfahrt, aber Spaß im Schnee:
Manny Osborne-Paradies mit einem Video von der Besichtigung: