Steht Ski-Disziplin vor WM-Aus?
FIS-Präsident Ospelt stellt das bisherige WM-Programm in Frage. Fällt die junge Team-Kombination schon wieder aus dem Programm?
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Der neue FIS-Präsident Alexander Ospelt will den Alpinen Skizirkus weiter revolutionieren und bisherige Zugänge umkrempeln.
Trotz breiten Widerstands möchte die FIS Weltmeisterschaften in regelmäßigeren Abständen abhalten.
Ursprünglich wäre die erste zusätzliche WM schon 2028 in Andorra geplant gewesen. Man scheiterte allerdings an der Ablehnung von Verbänden, Athleten und medienrechtlichen Hürden.
Der neue Zeitplan nimmt das Jahr 2032 ins Visier. Als Austragungsorte sollen Japan, China oder Südkorea favorisiert sein.
Muss Team-Kombination weichen?
Ospelt stellt bei "Podcast am Pistenrand" in Frage, ob alle bisherigen Bewerbe bei einer Weltmeisterschaft ausgetragen werden müssen.
Besonders die Team-Kombination soll ein Wackelkandidat sein. Ospelt hinterfragt deren Sinn: "Es gibt Team-Kombi-Weltmeister, die auch Weltmeister sind. Gleichwertig wie ein Abfahrtsweltmeister. Das ist eine Diskussion."
Verkürzte WM möglich
Würde man die Team-Kombination, in der 2025 bei der WM in Saalbach und 2026 bei Olympia erstmals Medaillen vergeben wurden, wieder streichen, könnte die Dauer des Großereignisses von 14 auf neun Tage reduziert werden.
Bewerbe während der Wochentage seien aufgrund des mangelnden Interesses ein Verlustgeschäft, so Ospelt.
Fest steht, ohne Team-Kombination im WM-Programm würde die junge Disziplin auch aus dem Olympia-Programm verschwinden.