Trennung der Disziplinen
Österreich ist als Schauplatz weiterhin prominent vertreten. Veranstaltungen sind nach Sölden (jeweils RTL) und Lech/Zürs (jeweils Parallel-RTL) bei den Damen am Semmering (28.29./12., RTL, Slalom), in St. Anton (9./10.1., Abfahrt, Super-G) und Flachau (12.1., Slalom) geplant. Die Herren gastieren weiters in Kitzbühel (22.-24.1., Abfahrt, Super-G, Slalom) und Schladming (26.1., Slalom). Die Auftakt-Rennen in Sölden werden ohne Zuschauer in Szene gehen und auch die Veranstalter in Kitzbühel planen aktuell ohne Fans.
Bei den Herren wurden nur bei den Klassikern in Wengen (2 Abfahrten, 1 Slalom) und Kitzbühel (Abfahrt, Super-G, Slalom) sowie beim Finale in der Schweiz Bewerbe sowohl für Speed- als auch für Technik-Spezialisten angesetzt. Ansonsten gibt es eine strikte Trennung: So werden etwa in Val d'Isere Anfang Dezember zunächst zwei Riesentorläufe gefahren, am darauffolgenden Wochenende dann Abfahrt und Super-G. Bei den Damen sind die schnellen Disziplinen sowie RTL und Slalom durchgehend getrennt.
Task Force der FIS
Für den Fall von Reisebeschränkungen wurden Regelungen getroffen. Wenn beim vorläufigen Nennschluss fünf Wochen vor dem Bewerb zumindest sieben der besten zehn Nationen in das jeweilige Veranstalterland reisen dürfen, wird das Rennen für den Weltcup gewertet. In besonderen Fällen soll die Task Force der FIS eine Entscheidung treffen. Dies gilt auch für die restlichen Weltcups wie etwa Skispringen, Langlauf, Snowboard und Nordische Kombination.